Saison-Vorbereitung

MSV Duisburg richtet Fokus im Trainingslager auf Taktik

In den nächsten zehn Tagen schnüren die MSV-Profis ihre Schuhe in Österreich.

Foto: Michael Dahlke

In den nächsten zehn Tagen schnüren die MSV-Profis ihre Schuhe in Österreich. Foto: Michael Dahlke

Duisburg.   Die Zebras reisen am Dienstag nach St. Johann in Tirol ins Trainingslager. Dort geht es auch um die Plätze in der Startformation.

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Zeugwart Manfred Piwonski und Physiotherapeut Oliver Grabowski machten sich bereits am Montag-Vormittag auf den Weg nach Österreich. Das eingespielte Duo brachte das Material des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg ins Trainingsquartier nach St. Johann. Die Mannschaft wird am Dienstag-Abend in Tirol eintreffen und dort bis zum Freitag, 20. Juli, ihr Trainingslager aufschlagen.

MSV-Trainer Ilia Gruev bittet am Dienstag um 8 Uhr noch zu einer Laufeinheit. Nach einem Frühstück werden die Zebras gen Süden reisen. Auch die zuletzt erkrankten Fabian Schnellhardt und Yanni Regäsel sowie der angeschlagene Thomas Blomeyer (Fußprellung) werden im Bus sitzen. Trainer Ilia Gruev kann somit mit dem kompletten Kader arbeiten, zusätzlich gehört A-Jugend-Stürmer Jan-Niklas Pia zum Aufgebot.

Erster Test in Tirol gegen U23 des BVB

„Jetzt beginnt die zweite Phase der Vorbereitung“, sagt Gruev. In den ersten Wochen standen Kraft und Kondition im Mittelpunkt der Arbeit. In Österreich liegt der Schwerpunkt nun auf Spielformen und im taktischen Bereich. Mit der Partie gegen die Reserve von Wacker Innsbruck (Mittwoch, 18. Juli) nahmen die Zebras noch ein viertes Testspiel in das Programm auf. Der erste Test in Tirol steigt am Donnerstag gegen die U23 von Borussia Dortmund.

Bis zum Ligastart in Dresden am 6. August sind es nur noch knapp vier Wochen. In den kommenden Einheiten und Testspielen geht es nun um die Plätze in der Startformation. Nur wenige Spieler dürften derzeit ihre Startplätze sicher haben. Die linke Außenbahn wird fest an Kevin Wolze und Moritz Stoppelkamp vergeben sein. In der Zentrale haben Lukas Fröde und – wenn er denn fit ist – Fabian Schnellhardt gute Karten.

Viele Positionen im MSV-Kader sind umkämpft

In den anderen Bereichen der Mannschaft ist vieles möglich und denkbar. Das Rennen auf der Torhüterposition zwischen Daniel Davari und Neuzugang Daniel Mesenhöler ist derzeit völlig offen. Die rechte Flanke ist ebenso hart umkämpft wie die Plätze im Angriff es sind. Vier Stürmer bewerben sich um zwei Plätze, wobei Richard Sukuta-Pasu beim Auftakt gesperrt fehlen wird. Das ist aus Sicht des Trainers aber kein Problem: „Er ist ja nicht für drei Monate gesperrt, sondern nur für ein Spiel.“ Spannend geht es auch in der Innenverteidigung zu. Mit Sebastian Neumann, der aus Würzburg kam, wirft ein Mann aus der Kategorie „Führungsspieler“ seinen Hut in den Ring.

Nach der Rückkehr aus Österreich wird Ilia Gruev die dritte und finale Vorbereitungsphase einläuten. Das Traditionsturnier am 28. Juli wird Generalprobencharakter haben.

Die Zebras beziehen nun schon im dritten Jahr in Folge das Hotel Kaiserfels, dessen Inhaber MSV-Aufsichtsratschef Jürgen Marbach ist. Die Zebras werden im Kosastadion in St. Johann trainieren. Im vergangenen Jahr stand die Anlage nicht zur Verfügung, sodass die Mannschaft rund 30-minütige Busfahrten zum Training auf sich nehmen musste. Das nervte Trainer und Spieler gleichermaßen. Nun wird es in dieser Hinsicht entspannter zugehen.

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