Handball-Regionalliga

Derby: VfB Homberg gegen Wölfe Nordrhein

Dieses Siebenmeter-Duell wird es heute vermutlich erneut geben: Mirko Szymanowicz (VfB Homberg) gegen Torwart Sebastian Brysch (Wölfe).

Dieses Siebenmeter-Duell wird es heute vermutlich erneut geben: Mirko Szymanowicz (VfB Homberg) gegen Torwart Sebastian Brysch (Wölfe).

Foto: Udo Gottschalk

Duisburg.   Das Gesetz des Derbys auf dem Prüfstand – am Freitag beim Spiel in der Glückauf-Halle zwischen dem VfB Homberg und den Wölfen Nordrhein.

Das Gesetz des Derbys: Wer Heimrecht hat, gewinnt. So verhielt es sich bislang, wenn die Handballer aus Homberg und Rheinhausen aufeinandertrafen. Geht es nach Achim Schürmann, Trainer des VfB Homberg, wird diese Serie auch heute Abend weiter gelten. Um 20 Uhr trifft sein Team in der Glückauf-Halle auf die Wölfe Nordrhein. Deren Trainer Thomas Molsner möchte das Gesetz natürlich außer Kraft setzen.

„Es ist schön, dass es solche Derbys noch gibt“, ist Achim Schürmann heiß auf das Spiel gegen den Nachbarn. Über eine besondere Motivationsspritze müssen sich weder er noch sein Kollege Thomas Molsner Gedanken machen. Die Spieler kennen sich untereinander bestens.

Und es gibt viele Querverbindungen. Wölfe-Torwart Sebastian Brysch spielte vor seiner Rückkehr nach Rheinhausen für den VfB. Der Homberger Kreisläufer Jonas Rennings wird in der kommenden Saison für die Wölfe auflaufen. Mit Gewissensbissen muss sich Rennings heute nicht herumplagen. Er fällt mit einer Knieverletzung aus. Dann gibt es noch die vielen früheren Rheinhauser, die beim VfB auch die alte OSC-Fahne hochhalten: etwa Achim Schürmann, Vadder Klinz oder Bülent Aksen.

Zuletzt gab es Niederlagen

Für den VfB spricht heute nicht nur das Heimrecht, sondern auch der Tabellenplatz. Das Schürmann-Team steht mit 20:20 Punkten auf Rang sieben. Die Wölfe belegen mit 17:23 Zählern Rang elf. Für beide Mannschaften gilt: Um den Klassenerhalt zu sichern, müssen noch ein paar Punkte aus den ausstehenden acht Spielen her.

Achim Schürmann veranschlagt für die Rettung 24 Zähler. Wie berichtet, könnte es vier Absteiger geben, wenn sich die Spekulationen um den Rückzug der „Zweiten“ des VfL Gummersbach aus der 3. Liga bewahrheiten sollten: „Wir sollten auf Nummer sicher gehen.“

Zuletzt vier Wölfe-Niederlagen in Folge

Beide Mannschaften kassierten am vergangenen Wochenende Niederlagen, beide Trainer ärgerten sich darüber. Schürmann beklagte Nachlässigkeiten, Molsner ärgerte sich über verpasste Chancen. Die Wölfe verloren zuletzt vier Spiele in Folge, die letzten beiden Partien gingen jeweils mit nur einem Tor Vorsprung an den Gegner. Thomas Molsner: „Wir haben gut gespielt. aber jetzt wird es auch mal Zeit, dass wir uns für eine gute Leistung auch belohnen.“

„Kleinigkeiten entscheiden“

Beim VfB Homberg fällt neben Jonas Rennings nur noch der Langzeitverletzte Marc Pagalies (Schulter) aus. Bei den Wölfen sind bis auf Torwart Calvin Wilm (Kreuzbandriss) alle Spieler an Bord. Beide Trainer rechnen mit einem engen, hart umkämpften Spiel. Achim Schürmann: „Es werden Kleinigkeiten entscheiden.“

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