Skaterhockey-Play-offs

Ducks-Frauen: Mit Wille und Leidenschaft zum Serienausgleich

Manuela Kindler erzielte in der Schlussphase der regulären Spielzeit die Tore zum 3:4 und 4:4 und sorgte so für die Overtime.

Manuela Kindler erzielte in der Schlussphase der regulären Spielzeit die Tore zum 3:4 und 4:4 und sorgte so für die Overtime.

Foto: Tamara Ramos / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die Duisburgerinnen liegen nach 51 Minuten mit 2:4 hinten, gewinnen aber das zweite Play-off-Finalspiel gegen Menden nach Penaltyschießen.

Als der letzte Penalty gespielt, der letzte Schuss gehalten war, stürmten alle auf Annalena Christ zu. Die Torhüterin der Duisburg Ducks war danach irgendwo in der Mitte eines Spielerknäuels, das tanzte und hüpfte – und nun weiterhin von der Titelverteidigung als Deutscher Skaterhockey-Meister träumen kann.. Nach der 1:3-Niederlage im ersten Play-off-Finalspiel gewannen die Ducks-Frauen die zweite Partie gegen die Mendener Mambas daheim mit 6:5 (0:1, 1:1, 3:2, 1:1, 1:0) nach Penaltyschießen.

„Wir haben alles dafür getan, damit dieses Spiel in die richtige Richtung und zwar zum Sieg für uns lief“, strahlte Spielertrainerin Candy Wilson. „Letztlich hat die Mannschaft gewonnen, die es mehr gewollt hatte.“ Dabei sah es gut neun Minuten vor dem Ende noch so aus, als müssten die Duisburgerinnen den Gästen aus dem Sauerland zum Gewinn der Meisterschaft gratulieren. In der 51. Minute gelang der Mendenerin Alena-Laura Hahn der Treffer zur 4:2-Führung. Schon zuvor hatten die Mambas zweimal geführt, was Kira Riepe und Lisza Fink mit dem jeweiligen Ausgleich beantworteten.

Manuela Kindler verbucht Doppelschlag zum Ausgleich

In der Schlussphase durfte sich Manuela Kindler zweimal feiern lassen. Erst gelang ihr in der 54. Minute der Anschlusstreffer. Und als die Ducks ihre Keeperin für eine fünfte Feldspielerinnen vom Feld genommen hatte, legte sie 48 Sekunden vor Ende das 4:4 nach. Die Ducks waren auch in der Overtime am Drücker, gingen durch Kira Riepe in Führung (65.). Anders als im Eishockey gibt es allerdings keinen Sudden Death. So glich Menden noch einmal aus (74.), sodass nach 80 Minuten das Penaltyschießen entscheiden musste. Hier verwandelte Riepe den entscheidenden Versuch für Duisburg. „Wir haben alles für den Sieg getan und sind dafür belohnt worden“, so Wilson.

Am Sonntag (14.30 Uhr) fällt nun in Menden im dritten und definitiv letzten Spiel die Entscheidung über die Meisterschaft.

Tore: 0:1 (11:25) Hahn (Zöpnek), 1:1 (22:25) Riepe (Klöser), 1:2 (36:53) Zöpnek (Jörgens), 2:2 (41:36) Fink (Riepe), 2:3 (44:46) Weltermann (Jörgens/4-3), 2:4 (50:44) Hahn (4-3), 3:4 (53:44) Kindler (Riepe/4-3), 4:4 (59:12) Kindler (Klöser/5-4), 5:4 (64:38) Riepe, 5:5 (73:36) Hahn (Jörgens), 6:5 (80:00) Riepe (entscheidender Penalty). Strafen: Duisburg 2 + 5 + Spieldauer (Rülander), Menden 2.

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