Skaterhockey-Bundesliga

Duisburg Ducks drehen 0:4 und werden Sechster

Lennart Pakmor war mit drei Toren der Matchwinner der Duisburg Ducks.

Lennart Pakmor war mit drei Toren der Matchwinner der Duisburg Ducks.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die Duisburg Ducks lagen fast schon aussichtslos zurück – besiegen Bissendorf aber doch noch. Im Play-off-Viertelfinale geht’s gegen Krefeld.

Was die Mannschaft dachte, als in der 36. Minute das 0:4 fiel? „Kämpfen“, sagte Stürmer Lennart Pakmor später. „Uns war schon in der ersten, aber erst recht in der zweiten Drittelpause klar, dass wir nun alles geben müssen.“ Von Aufgabe war beim Skaterhockey-Bundesligisten Duisburg Ducks tatsächlich nicht das Geringste zu spüren. „Natürlich haben wir im zweiten Drittel nicht gut gespielt, aber das war doch kein 0:4-Spiel“, beschrieb auch Trainer Gordon Kindler die Lage gegen Ende des Mittelabschnitts als ernst, aber nicht hoffnungslos. Und tatsächlich drehten die Enten die Partie gegen die Bissendorfer Panther, gewannen mit 7:5 (0:1, 2:3, 5:1) und sicherten sich zum Ende der Hauptrunde den sechsten Platz. Damit treffen sie im in zwei Wochen beginnenden Play-off-Viertelfinale – wie im Vorjahr – auf den Crefelder SC.

Kampfgeist pur

„Uns war klar, dass wir das Spiel gewinnen müssen. Letztlich war das purer Kampfgeist. Das war die perfekte Vorbereitung auf die Play-offs, denn auch dort müssen wir diesen Kampfgeist zeigen“, sagte Pakmor, der eine überragende Leistung bot und zum Matchwinner für die Ducks wurde. Denn er brach in der 36. Minute den Bann und traf aus unmöglichem Winkel zum 1:4. Pascal Rüwald hielt die Hoffnung durch einen Distanzhammer aus der eigenen Hälfte zum 2:4 (40.) am Leben. Philip Müllers Anschlusstreffer (42.) folgte in der 47. Minute das Gegentor zum 3:5 – doch dann liefen die Enten zur Hochform auf. Innerhalb von 43 Sekunden trafen erst Sebastian Schröder (48.), dann zweimal Pakmor (49.) und brachten die Ducks so beim 6:5 erstmals in Front. Mit viel Einsatz warf sich Paul Fiedler kurz vor Ende in einen Bissendorfer Schuss – und traf Sekunden später zum 7:5-Endstand.

„Bissendorf hat aggressiv verteidigt, sodass wir unser System umstellen mussten“, sagte Kindler. Es ging dann darum: „Ball gewinnen, Ball zum Tor, Mann zum Tor.“ So knackten die Ducks die Panther. „Lennart hat ein richtig starkes Spiel gemacht“, freute sich Kindler für den dreifachen Torschützen – und für das Team. „Das war Play-off-Hockey.“

Lüdenscheid steigt ab – Play-off-Paarungen stehen

Im Keller der Tabelle hat es die Highlander Lüdenscheid erwischt, die mit den Düsseldorf Rams in die 2. Bundesliga absteigen. Die Commanders Velbert haben trotz einer erneuten derben Packung die Klasse gehalten. Im Viertelfinale kommt es zu nun zu folgenden Paarungen: Crash Eagles Kaarst – Bissendorfer Panther, Rockets Essen – Samurai Iserlohn, Crefelder SC – Duisburg Ducks, HC Köln-West – TV Augsburg.

Tore: 0:1 (14:24) Goebel (Barlsen), 0:2 (24:45) Goebel (Schmieta), 0:3 (28:58) Hofrichter (Köppl), 0:4 (35:22) Pakmor (Rüwald), 2:4 (39:11) Rüwald (Fiedler), 3:4 (41:30) Müller (Fiedler/3-3), 3:5 (46:57) Miller (Köppl), 4:5 (47:50) Schröder (Müller), 5:5 (48:17) Pakmor (Grühn), 6:5 (48:33) Pakmor (Rüwald), 7:5 (57:35) Fiedler (Müller). Strafen: Duisburg 8, Bissendorf 10.

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