Handball

Duisburger Frauen-Teams machen Fortschritte

Duisburg am 10.12.2016. Handball-Verbandsliga der Frauen, VfL Rheinhausen - Adler Königshof. Im Bild: Trainer Dirk Rahmel. Foto: DANIEL ELKE / FUNKE Foto Services

Duisburg am 10.12.2016. Handball-Verbandsliga der Frauen, VfL Rheinhausen - Adler Königshof. Im Bild: Trainer Dirk Rahmel. Foto: DANIEL ELKE / FUNKE Foto Services

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Duisburg.  Umfangreiches Testspielprogramm der Duisburger Frauen-Teams. Eintracht-Trainer Janosch Greinert war „amüsiert.“

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Janosch Greinert war zufrieden. Das Turnier beim TV Lobberich fand der Trainer des Frauenhandball-Oberligisten Eintracht Duisburg „amüsant.“ Vor allem deswegen, weil sich seine Mannschaft sehr gut verkauft hat. Dabei war es eher eine Folge von Testspielen als ein Turnier, denn die Spiele fanden unter verschiedenen Voraussetzungen statt. Gegen den Ligakonkurrenten Adler Königshof gewann die Eintracht in zweimal 20 Minuten mit 16:14; den TV Lobberich, der ebenfalls in der Oberliga spielt, besiegten die Duisburgerinnen in dreimal 25 Minuten mit 33:30.

„Ich hatte nur drei Auswechselspielerinnen dabei“, berichtete Janosch Greinert. Trotz des kleinen Kaders lief es wirklich gut. „Die Mannschaft hatte Spaß“, so Greinert, der gestand, dass es ihm schließlich auch so ging. „Die Spielerinnen haben ihre Aufgaben gut gelöst. Es war schön zu sehen, wie gut wir gegen gestandene Oberliga-Mannschaften gespielt haben.“ Am Sonntag (11.30 Uhr) spielt die Eintracht beim TV Ratingen.

Zufrieden trotz Niederlage

Der Oberliga-Konkurrent HSG Hiesfeld/Aldenrade verlor zwar sein Testspiel, dennoch war Trainer Dirk Rahmel zufrieden, da der Kontrahent TB Wülfrath in der vergangenen Regionalliga-Saison Zweiter war – sodass exakt eine Liga Unterschied zwischen beiden Teams herrscht. „Im ersten Test gegen Wülfrath haben wir noch mit zehn Toren Unterschied verloren“, so Rahmel; diesmal war es ein 25:29 (12:14).

„Die Abwehr war richtig gut. Allerdings bestraft ein Gegner wie Wülfrath Fehler in unserer Offensive sofort“, erklärt der Coach, sodass Wülfrath „gefühlt 12, 13 Tore aus Tempogegenstößen heraus erzielt hat“. Letztlich war es also ein gutes Spiel der neuen HSG. „Die Chancenverwertung muss besser werden. Ich kann allerdings schlecht verlieren und sehe auch in solch einem Spiel, die Möglichkeit zu gewinnen“, erklärt Rahmel.

Am Freitag geht es nach Weiden, wo die HSG ab 18.30 Uhr in einem Turnier auf den HC Weiden und den PSV Köln treffen wird.

VfL musste umdisponieren

Das geplante Spiel der GSG Duisburg bei der HSG Adler Haan ist ausgefallen.

Verbandsligist VfL Rheinhausen musste nach der kurzfristigen Absage des SV Straelen umdisponieren, fand aber mit Mettmann-Sport aus der Parallelgruppe einen neuen Gegner – und fuhr beim 27:26 (15:15) den ersten Sieg der Vorbereitung ein. „Das Team steigert sich weiterhin von Mal zu Mal“, freut sich der Sportliche Leiter Uwe Kiel. Die Bergheimerinnen haben eine Deckungsvariante getestet und offensiv verteidigt. „Das lief wirklich gut. Damit haben wir den Gegner zermürbt.“ Der VfL hat sogar mit vier Toren geführt. „Am Ende fehlte uns etwas die Kraft.“

Das galt auch für das Spiel tags darauf gegen den TV Biefang II – ebenfalls aus der anderen Verbandsliga-Gruppe. Dort verlor der VfL Rheinhausen mit 19:24 (9:10). Eine Halbzeit lang spielten die Bergheimerinnen auch in dieser Partie gut, ehe die Physis einen Strich durch die Rechnung machte.

Am Sonntag (11 Uhr) trifft der VfL in einem Turnier beim TV Lobberich auf die Gastgeberinnen sowie auf Fortuna Düsseldorf II.

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