Klingenberg

Duisburger Wasserballer fordern Entschuldigung vom Verband

Der Duisburger Wasserballer Alexander Plotz (rechts) ergreift Partei für Dirk Klingenberg.

Der Duisburger Wasserballer Alexander Plotz (rechts) ergreift Partei für Dirk Klingenberg.

Foto: Udo Gottschalk

Duisburg.  Die Duisburger Oldie-Wasserballer Carsten Marker und Alexander Plotz haben im „Fall Klingenberg“ einen offenen Brief an den DSV geschrieben.

Carsten Marker und Alexander Plotz, zwei Spieler aus dem Kreis der Duisburger „Oldie“-Wasserballer, haben nun mit einem offenen Brief an den Vorstand des Deutschen Schwimmverbandes Partei für Dirk Klingenberg ergriffen.

Wie berichtet, hatte der Verband den gebürtigen Duisburger im März zum Leistungssportdirektor ernannt, einen Tag später jedoch wieder abberufen. Der DSV begründete dies mit einem Sponsorenfoto aus dem Jahr 2014, das unter anderem Klingenberg im Kreise einer Masters-Wasserball-Mannschaft im Vorfeld einer WM-Teilnahme mit Mitarbeiterinnen eines Berliner Bordells zeigte.

„Vorsätzliche Rufschädigung“

In dem Schreiben heißt es: „Mit der Abberufung haben Sie auch der Reputation des Dirk Klingenberg erheblichen Schaden zugefügt, zu dessen Beseitigung Sie verpflichtet sind.“ Marker und Plotz werfen dem Verband eine „vorsätzliche Rufschädigung“ vor und fordern eine öffentliche Entschuldigung. Zudem beklagen die Duisburger eine Diskriminierung der auf dem Foto abgebildeten Damen.

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