Frauenhandball

Eintracht Duisburg hat einen Umbruch hinter sich

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Das Eintracht-Team für die Oberliga: (hinten von links) Trainer Gunnar Müller, Abteilungsleiter Dietmar Rudat, Katharina Bell, Katharina Brock, Chantal Bauerfeld, Maike Schaltmann, Elena Schreiner, Kathrin Laatz, Christiane Seng, Trainer Henning Weber; (vorn von links) Johanna Koenen, Sara Simic, Verena Schild, Hannah Brucherseifer, Lina Thomé, Lea Szczesny.

Das Eintracht-Team für die Oberliga: (hinten von links) Trainer Gunnar Müller, Abteilungsleiter Dietmar Rudat, Katharina Bell, Katharina Brock, Chantal Bauerfeld, Maike Schaltmann, Elena Schreiner, Kathrin Laatz, Christiane Seng, Trainer Henning Weber; (vorn von links) Johanna Koenen, Sara Simic, Verena Schild, Hannah Brucherseifer, Lina Thomé, Lea Szczesny.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Ein Saisonziel hat der Oberligist Eintracht Duisburg nicht ausgegeben – aber mit dem Abstieg will das Team nichts zu tun haben.

Einen großen Umbruch haben die Oberliga-Handballerinnen von Eintracht Duisburg in den vergangenen Monaten vollzogen. Sechs Abgängen stehen sieben neue Spielerinnen gegenüber. Außerdem hat Christina Upietz ihre eigentlich schon am Haken hängenden Handballschuhe wieder angezogen und Janine Tamm plant nach ihrer Babypause Anfang des kommenden Jahres wieder einzusteigen. „Wir sind darüber hinaus noch mit zwei weiteren Zugängen im Gespräch, hier ist aber noch nichts spruchreif“, hat Eintracht-Coach Henning Weber auch nach Ende der eigentlichen Vorbereitung noch eine Menge zu tun.

Der Vorlauf auf die neue Spielzeit verlief insgesamt nur mittelprächtig. Trotz des eigentlich sehr großen Kaders von aktuell 17 Spielerinnen war die Trainingsbeteiligung bedingt durch Urlaub, Verletzungen und berufliche Verpflichtungen teilweise recht überschaubar. Bei den Spielen sah die Personaldecke größtenteils nicht anders aus. „Das hat sich nicht nur in den Ergebnissen gezeigt, sondern hat auch dazu geführt, dass wir in den Abläufen und Automatismen noch einige Luft nach oben haben. Auch merkt man, dass unsere Neuzugänge noch etwas Zeit brauchen, sich an die Liga zu gewöhnen. Immerhin kommen alle aus der Landes- oder Verbandsliga“, sieht Henning Weber großes Potenzial in seiner Mannschaft.

Kein Druck

Doch angesichts der eher durchwachsenen Vorbereitung fällt auch der Blick auf die nahe Zukunft in Form der anstehenden Spielzeit noch nicht hundertprozentig positiv aus: „Wir haben kein Saisonziel ausgegeben, aber natürlich will niemand etwas mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen. Wir setzen uns aber unter keinerlei Druck. Das macht meines Erachtens auch keinen großen Sinn, da die Saison eine große Wundertüte wird“, will der Übungsleiter keinerlei Prognosen abgeben oder hören. Immerhin weiß auch bei der Eintracht niemand, wie sich die Pandemiesituation entwickelt und auswirkt. Darüber hinaus ist aufgrund der langen Pause auch unklar, welches Team sich wie entwickelt hat. Mit einer Ausnahme: „Lediglich mit dem Bergischen HC steht der Aufsteiger wohl fest.“

Auch mit Blick auf das erste Saisonspiel gegen Lobberich will Weber sich zu keiner Vorhersage hinreißen lassen: „Dort ist ein neuer Trainer am Werk, und ob das Spiel noch immer durch den guten Rückraum und die treffsicheren Außen bestimmt wird, werden wir erst Sonntag sehen. Wir bleiben daher mit dem Fokus ganz auf unserem eigenen Spiel.“

Die Wechsel:

Zugänge: Hannah Brucherseifer, Julia Jaworowski, Lea Szczesny (alle DJK Styrum), Lina Thomé (HSG Ve/Ru/Ka), Maike Schaltmann, Sara Simic (beide VfB Homberg), Franziska Lange (Turnerschaft St. Tönis/Doppelspielrecht).

Abgänge: Merit Liedtke (TV Lobberich), Anke Pagel, Alina Rahlfs, Eva Heitling (alle Laufbahnende), Anke Sternemann (verzogen), Janine Tamm (vormals Arend, Babypause).

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