Eissport

Eisaufbereitung verzögert sich bis Ende kommender Woche

Derzeit müssen die Füchse nach Wesel ausweichen.

Derzeit müssen die Füchse nach Wesel ausweichen.

Foto: Karl Banski / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Probleme mit den Verdichtern sorgen für eine Verzögerung der Eisaufbereitung in Duisburg. Füchse weichen derzeit nach Wesel aus.

Der Eishockey-Regionalligist EV Duisburg muss noch einige Zeit länger mit seiner ersten Mannschaft und dem Nachwuchs nach Wesel ausweichen, da es noch Probleme an der Eisanlage in Duisburg gibt. „Der Plan war, ab dem 15. September in Duisburg mit dem Training zu beginnen. Am Freitag ist leider nach dem Hochfahren der Anlage ein Verdichter ausgefallen“, teilt der EVD mit. „Die Fachfirma zur Reparatur und Begutachtung ist für den 20. September angemeldet. Das heißt, das für den gesamten EVD das Training bis auf weiteres in Wesel fortgeführt wird. Kommende Spiele des Nachwuchses und der Senioren stehen natürlich auf dem Prüfstand, ob diese auch durchgeführt werden können.“

Pape hofft auf Ende kommender Woche

„Nach derzeitigem Stand hoffen wir, dass wir Ende kommender Woche Eis haben“, sagt Ralf Pape, dessen Firma „P+C Event- und Sportmarketing GmbH“ die Eissporthalle betreibt. „Ein Verdichter arbeitet derzeit noch mit 50 Prozent. Damit kühlen wir die Fläche bereits herunter. Aktuell sind wir bei fünf Grad“, erklärt Pape auf Nachfrage. „Wenn der andere Verdichter repariert und damit bei 100 Prozent ist, wird der andere Verdichter repariert, sodass wir schon Wasser auftragen können“, schildert Pape den geplanten Reparaturverlauf, an dessen Ende dann beide Verdichter mit voller Leistung arbeiten können. „Daher gehen wir davon aus, dass das bis Ende kommender Woche gelingen kann.“

Die Eissporthalle Duisburg wurde im Januar 1971 fertiggestellt und ist damit bereits über 50 Jahre alt. „Da liegen nicht mehr alle Ersatzteile sofort vor“, erklärt Pape die Problematik.

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