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Formel E: Duisburger André Lotterer fährt aufs Podest

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Ein beeindruckender Himmel über Valencia. Im zweiten Rennen holte sich André Lotterer den zweiten Platz.

Ein beeindruckender Himmel über Valencia. Im zweiten Rennen holte sich André Lotterer den zweiten Platz.

Foto: FRANCOIS FLAMAND / firo Sportphoto/dppi

Duisburg.  In Valencia wird der Duisburger André Lotterer im zweiten Rennen Zweiter. Am Wochenende geht es für die Formel E in Monaco weiter.

Bei der Rennpremiere der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft auf dem regennassen Circuit Ricardo Tormo in der Nähe von Valencia kamen die vom TAG Heuer Porsche Formel-E-Team eingesetzten Porsche 99X Electric nicht ins Ziel. Pascal Wehrlein beendete das von zahlreichen Zwischenfällen geprägte fünfte Saisonrennen in der Box und wurde nicht gewertet. Sein Teamkollege André Lotterer schied im Rennen ebenfalls aus. Damit blieb das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team erstmals in dieser Saison ohne Punkte. Im zweiten Rennen lief es für Lotterer besser. Nach 45 Rennminuten und einer Runde sicherte er sich den zweiten Platz und 18 Punkte in der Meisterschaft. Teamkollege Wehrlein kam auf Rang 18 ins Ziel.

Der gebürtige Duisburger André Lotterer hat das Super-Pole-Qualifying nur um zwei Hundertstelsekunden verpasst und nahm das Rennen trotzdem von der fünften Startposition aus in Angriff, weil zwei vor ihm liegende Konkurrenten strafversetzt wurden. Wegen einer von ihm in der ersten Runde verursachten Kollision eingangs der Schikane und der daraus resultierenden Durchfahrtsstrafe fiel er ans Ende des Feldes zurück. In der Schlussphase konnte er zwar einige Positionen aufholen, landete jedoch nach einem Zusammenstoß mit einem Konkurrenten abseits der Strecke.

Kollision nicht zu verhindern

André Lotterer: „Der fünfte Startplatz war gut. Die Kollision mit Sébastien Buemi in der ersten Runde konnte ich leider nicht verhindern. Später war ich wieder im Rennen, schied aber wegen Schwierigkeiten an den Bremsen aus. Jetzt heißt es: Kopf hoch und auf morgen konzentrieren.“

Im sechsten Lauf am Sonntag lief es für Lotterer besser. Nach seiner zweitschnellsten Zeit im Super-Pole-Qualifying wäre André Lotterer eigentlich aus der ersten Reihe gestartet. Doch wegen der Kollision, die er im Rennen am Samstag verursacht hatte, wurde er in der Startaufstellung um drei Plätze zurückversetzt. In der hektischen Startphase ging er nach seinen Erfahrungen vom Vortag kein Risiko ein und verlor dadurch im Pulk zwei Positionen. Danach kämpfte er sich jedoch konstant nach vorne in Richtung Podiumsplatzierung. Im letzten Renndrittel setzte er sich mit Hilfe des A-Tack Mode an die dritte Position, die er gegen seine Verfolger souverän bis ins Ziel verteidigte. Da der Zweitplatzierte wegen einer von ihm in der Anfangsphase verursachten Kollision nachträglich eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe erhielt, rückte der Porsche-Pilot auf den zweiten Platz vor. Sein Teamkollege Pascal Wehrlein fuhr vom zwölften Startplatz aus ein unauffälliges Rennen.

Freude über Podiumsplatz

Lotterer war gut gelaunt: „Ich freue mich sehr über den Podiumsplatz. Endlich die ersten Punkte. Als Team haben wir dieses Ergebnis verdient, wir arbeiten alle hart. Heute haben wir gezeigt, dass wir auch auf so einer für die Formel E eher untypischen Strecke eine gute Performance abliefern können. Auf einer Runde waren wir in dieser Saison schon immer schnell. Diesmal haben wir im Rennen bewiesen, dass wir auch in Sachen Energiemanagement effizient sind. Ich hoffe sehr, dass der Knoten geplatzt ist.“

Weiter geht es für Lotterer und Co. am Wochenende mit dem Monaco E-Prix.

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