Wasserball

Frank Lerner ist neuer Trainer beim Duisburger SV 98

Frank Lerner übernimmt den Trainerjob beim Duisburger SV 98. Der 49-Jährige  peilt den Aufstieg in die A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga an.

Frank Lerner übernimmt den Trainerjob beim Duisburger SV 98. Der 49-Jährige peilt den Aufstieg in die A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga an.

Foto: Christoph Wojtyczka

Duisburg.   Der 49-Jährige Polizeihauptkommissar ist Nachfolger von Carsten Berg und will die 98er in die Gruppe A der Deutschen Wasserball-Liga führen.

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Sollte Donald Trump mal nach Duisburg kommen, ist Frank Lerner dafür zuständig, dass dem US-Präsidenten nichts passiert. Der 49-jährige Polizeihauptkommissar ist als „Kommandoführer Personenschutz“ in Dortmund tätig. Wenn die Wasserballer des SVV Plauen in Duisburg aufkreuzen, wird Lerner mit den Gästen weniger zimperlich umgehen. Die Sachsen gelten als Hauptkonkurrent des Duisburger SV 98 im Kampf um den Aufstieg in die Gruppe A der Deutschen Wasserball-Liga. Lerner ist der neue 98-Trainer und damit Nachfolger von Carsten Berg.

Lerner, früher selbst in Bochum als Spieler im Wasser, kennt sich in der Szene bestens aus, von 2015 bis 2016 war er beim Nachbarn ASCD als Jugendtrainer tätig. Nach einer Auszeit kehrt er nun an den Beckenrand zurück. Einen wichtigen Impuls setzte Raul Diakon. Der Ex-98-Spieler ist Patenonkel von Lerners Kindern. „Er sagte zu mir, dass ich, wenn ich irgendwo eine erste Mannschaft trainieren möchte, nur 98 nehmen kann“, nahm Lerner die Empfehlung an.

Debski weiterhin im Trainerteam

Mit Lerner soll Kontinuität auf den Trainerstuhl der 98er zurückkehren. Zuletzt ging es mitunter turbulent am Bertasee zu. In der letzten Saison erwies sich das kurze Gastspiel von Kalman Todt als Missverständnis. Ex-Trainer Marek Debski sprang ein, ehe der DSV mit Carsten Berg einen neuen Mann fand. Debski, wie Lerner früher Nachwuchstrainer beim ASCD, wird auch künftig an der Seite des DSV-Trainers arbeiten.

Ordnung, Disziplin und Sicherheit gehören zum Berufsfeld des neuen Trainers. Dies will Lerner auch auf seine Tätigkeit bei den 98ern übertragen: „Mich haben Trainertypen, die auf Disziplin sehr viel Wert legen, geprägt.“

Namhafte Verstärkungen

Zu den sportlichen Ambitionen: Da gibt es für Lerner keinen Diskussionsbedarf: „Natürlich wollen wir aufsteigen.“ Mit den Nationalspielern Jan Obschernikat und Philipp Kalberg, die vom ASCD kommen, erhält Lerner auch die entsprechenden Verstärkungen.

Dass beim Nachbarn vom Barbarasee nach dem Abgang mehrerer Leistungsträger nun schwierigere Zeiten anbrechen, bedauert Lerner. „Das ist schade. Dem deutschen Wasserball würde es guttun, wenn mit Spandau und Hannover nicht nur zwei Teams, sondern fünf oder sechs Mannschaften oben mitspielen würden.“

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