Eishockey

Füchse Duisburg verlieren nach gutem Auftakt in Leipzig

Bastian Schirmacher glich in der 15. Minute zum 1:1 für die Füchse aus.

Bastian Schirmacher glich in der 15. Minute zum 1:1 für die Füchse aus.

Foto: Tamara Ramos / FUNKE Foto Services

Duisburg  Ein Drittel lang macht es der EVD gut, kassiert aber acht Sekunden vor der ersten Pause das 2:2. Danach ging nach vorne nur noch wenig.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ein Drittel lang sah es aus Duisburger Sicht sehr gut aus – doch letztlich mussten sich die Füchse den Icefighters Leipzig geschlagen geben. In der Eishockey-Oberliga verlor der EV Duisburg im Kohlrabizirkus mit 2:4 (2:2, 0:1, 0:1).

„In Leipzig mit 2:1 zu führen, ist an sich eine gute Sache, aber wir haben zu früh das 2:2 kassiert“, resümierte EVD-Trainer Uli Egen die Partie – und dann fiel dieses Gegentor auch noch zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Acht Sekunden waren im ersten Drittel noch zu spielen, als Damian Schneider das zweite Leipziger Tor gelang. Vorher sah die Sache für die Füchse noch recht gut aus. Florian Eichelkraut hatte Leipzig im Powerplay zwar in Führung gebracht (12.), doch die Schwarz-Roten schlugen schnell zurück. Erst traf Bastian Schirmacher zum Ausgleich (15.); knapp drei Minuten später brachte Ricco Ratajczyk die Gäste in Führung. Die gute Duisburger Laune war schon in der Kabine, die Sachsen aber noch nicht – sie glichen wie beschrieben aus.

„Die Leipziger waren aggressiver, sie wollten es irgendwie mehr“, sagte ein nachdenklicher Uli Egen. „Auswärts läuft es derzeit nicht. Das Spiel war mit dem in Essen vergleichbar.“ So waren die Hausherren nun die tonangebende Mannschaft und EVD-Torhüter Christian Wendler verhinderte mit zahlreichen Paraden einen Rückstand. Erst in der 35. Minute ging Leipzig durch Schneider in Führung, nachdem die Füchse kurz zuvor ein Überzahlspiel ungenutzt gelassen hatten. Das 4:2 von Michal Velecky knapp vier Minuten nach Beginn des Schlussdrittels war bereits der Endstand. „Wir haben uns nur wenige Chancen erspielt. Erst als wir kurz vor dem Ende mit sechs gegen vier gespielt haben, ergab sich nochmal was“, so Egen. „Jetzt müssen wir gegen Halle Gas geben“, fordert der Coach. Am Sonntag (18.30 Uhr) sind die Saale Bulls Halle in Duisburg zu Gast.

Tore: 1:0 (11:45) Eichelkraut (Israel, Albrecht/5-4), 1:1 (14:25) Schirmacher (Gärtner, Spister), 1:2 (17:23) Ratajczyk (Deeg), 2:2 (19:52) Schneider (Albrecht, Balla), 3:2 (34:50) Schneider (Eichelkraut, Hofverberg), 4:2 (43:52) Velecky (Farrell). Strafen: Leipzig 4, Duisburg 6. Zuschauer: 1274.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben