Jugendhandball

Hamborn 07: Kein Wegducken vor der Regionalliga

Hamborn 07 in der Saison 2019/20: Hinten von links: Trainer Rainer Nick, Berfin Aksu, Berivan Gültekin, Xenia Hartmann, Co-Trainer Peter Lohmann. Mitte von links: Co-Trainer Michael Gräser, Co-Trainer Andre Frick, Celin Hütt, Laura Matic, Lenia Michels, Celine Theyu, Physiotherapeutin Stephanie Bachran, Zeitnehmer Ante Matic. Vorne von links: Valentina Bytyqi, Marina Simic, Nina Wilms, Melda Naz Günay, Angelina Lamatz, Dicle Yalcin.

Hamborn 07 in der Saison 2019/20: Hinten von links: Trainer Rainer Nick, Berfin Aksu, Berivan Gültekin, Xenia Hartmann, Co-Trainer Peter Lohmann. Mitte von links: Co-Trainer Michael Gräser, Co-Trainer Andre Frick, Celin Hütt, Laura Matic, Lenia Michels, Celine Theyu, Physiotherapeutin Stephanie Bachran, Zeitnehmer Ante Matic. Vorne von links: Valentina Bytyqi, Marina Simic, Nina Wilms, Melda Naz Günay, Angelina Lamatz, Dicle Yalcin.

Foto: DANIEL ELKE / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die A-Juniorinnen von Hamborn 07 kamen überraschend in die Regionalliga. Nun arbeiten Löwinnen hart daran, mit den Gegnern mithalten zu können.

Rainer Nick gibt es unumwunden zu. „An sich war das Ziel, in der Oberliga zu spielen“, sagte der Macher bei den Handballern von Hamborn 07. Immerhin hatten die A-Juniorinnen des Vereins bislang in der Kreisliga gespielt. Die Qualifikation zur Regionalliga wollten die jungen Löwinnen dann aber doch mitnehmen. Plötzlich aber gab es kaum noch Meldungen für diese gemeinsame Spielklasse der Handball-Verbände Nieder- und Mittelrhein. Das End’ vom Lied: Hamborn wurde ohne Qualifikationsspiel in die Regionalliga durchgewunken. „Wir wollten uns aber auch nicht wegducken“, sagt Nick, der die Mannschaft trainiert. Also wurden Gespräche mit den Spielerinnen und den Eltern geführt. Heraus kam: Hamborn 07 geht in der Regionalliga an den Start.

Nick sagt: „Wir sehen uns da auch in der Verantwortung. Welcher Verein bietet in Duisburg denn noch eine weibliche A-Jugend an? Die HSG Süd und wir.“ Von seiner Mannschaft ist Nick begeistert: „Es ist unglaublich, wie hart die Mädchen an sich arbeiten, um in der Regionalliga bestehen zu können.“ Zuvor hatte 07 das Trainerteam erweitert: Peter Lohmann und Michael Gräser unterstützen die Löwinnen als Co-Trainer; zudem kümmert sich Physiotherapeutin Stephanie Bachran um die Spielerinnen.

Starke Gegner

„Neben den eigentlichen Trainingseinheiten gehen wir auch ins Fitnessstudio“, so Nick. Es gilt, eine große Lücke zu schließen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Die neun Gegner sind BTB Aachen, HC Gelpe/Strombach, TSV Kaldenkirchen, Haaner TV, TV Palmersheim, HSV Solingen-Gräfrath, TSV Bonn rrh., Bayer Leverkusen II und HSG Merkstein. „Viele dieser Mannschaften sind klar in der besseren, erfahreneren Position“, sagt Nick.

Externe Neuzugänge zu finden, war sehr schwierig, sodass Hamborn 07 mit einer jungen Mannschaft aus Eigengewächsen an den Start geht. „Darauf sind die Mädchen aber auch stolz“, betont der Coach. Wohin dieser Weg für die Hambornerinnen führt? „Irgendwann sicher in andere Vereine der Region“, sagt Nick. Denn für ein eigenes Kreisliga-Team könnten diese Spielerinnen dann deutlich zu gut sein. „Das ist dann eben so. Wir sind in diesem Fall ein Ausbildungsverein“, so Nick.

Erstes Spiel geht verloren

Das erste Saisonspiel gegen den TSV Kaldenkirchen ging mit 15:26 (7:8) verloren. Eine Halbzeit lang boten die Löwinnen dabei eine sehr starke Leistung, blieben in Schlagweite zum Gegner, der erst nach der Pause davonzog. „Uns sind in dieser Phase einige Pass- und Fangfehler unterlaufen“, erklärt der Coach.

Die Tore bei der Hamborner Regionalliga-Premiere erzielten Marina Simic, Lenia Michels (je 4), Laura Matic (2), Berfin Aksu, Celin Hütt, Celine Theyu, Xenia Hartmann sowie Torhüterin Nina Wilms, die auch im Feld zum Einsatz kommt und dort ab der 42. Minute spielte.

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