Landesliga

Hamborn 07 steht im Kellerduell unter Zugzwang

Für Löwen-Trainer Michael Pomp und die Hamborner Spieler steht ein richtungsweisendes Spiel auf dem Programm.

Für Löwen-Trainer Michael Pomp und die Hamborner Spieler steht ein richtungsweisendes Spiel auf dem Programm.

Foto: Mark Bohla

Duisburg.  Die vier Duisburger Landesligisten genießen am Sonntag geschlossen Heimrecht. Hamborn 07 vor richtungsweisendem Duell. Personalsorgen bei Genc.

Das Duisburger Quartett in der Fußball-Landesliga genießt am Sonntag geschlossen Heimrecht. Im Fokus steht dabei die Partie von Hamborn 07 gegen den SC Schwarz-Weíß Düsseldorf. Die Löwen stehen im Tabellenkeller unter Druck.

FSV Duisburg – Rather SV (15.30 Uhr): Der FSV Duisburg will seine weiße Weste auf eigenem Platz wahren. Alle sechs Heimspiele konnte der Absteiger bislang gewinnen. Mit dem Rather SV wird morgen der Tabellenfünfte an der Warbruckstraße vorstellig. „Ich schätze den Gegner stark ein. Die Mannschaft agiert sehr kompakt. Sie werden bis zum Ende der Saison oben mitspielen und uns alles abverlangen“, erklärt FSV-Trainer Markus Kowalczyk.

Die Düsseldorfer überzeugten zuletzt durch einen 3:1-Heimsieg gegen den SV Genc Osman, während der FSV nach sieben Ligasiegen in Serie nicht über ein 1:1-Unentschieden beim MSV Düsseldorf hinauskam. „Wir wollen die Punkte unbedingt in Duisburg halten“, sagt Kowalczyk, der noch um einige angeschlagene Spieler bangt.

Mit einem Heimsieg könnte der FSV den ersten Platz weiter im Auge behalten.

Hamborn 07 – SC Schwarz-Weiß Düsseldorf (15 Uhr): Die Sportfreunde Hamborn 07 stehen vor einem richtungsweisenden Spiel. Gegen den SC Schwarz-Weiß Düsseldorf können die Löwen gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt einen „Big Point“ landen.

Beide Teams haben als Aufsteiger in der Landesliga noch nicht richtig Fuß gefasst. Die Hamborner verloren die vergangenen drei Ligaspiele. Schwarz-Weiß Düsseldorf ist gar seit fünf Ligaspielen ohne Sieg, steht jedoch noch mit zwei Punkten mehr als die 07er über dem Strich.

Personelle Lage hat sich entspannt

Vor allem die 1:2-Niederlage bei Schlusslicht Steele sorgte für Unmut im Hamborner Holtkamp. Als willkommene Abwechslung kam da der Kreispokal daher, wobei die Hamborner mit einem 3:0-Sieg beim A-Kreisligisten Meiderich 06/95 für ein Erfolgserlebnis sorgten. Derweil hat sich die personelle Lage bei den Löwen endgültig entspannt. „Aktuell haben wir 25 Leute im Training. Da macht es dann wieder richtig Spaß, die richtigen elf Mann auszuwählen“, erklärt 07-Trainer Michael Pomp.

SV Genc Osman Duisburg – SC Düsseldorf-West (15.30 Uhr): Genc repräsentiert derzeit nur Mittelmaß, den Anschluss an die Spitzengruppe haben die Neumühler erst einmal verloren. „Ich hoffe, dass wir nicht weiter im Mittelmaß versinken“, erwartet Genc-Trainer Ilyas Basol nach zwei Niederlagen in Folge eine Reaktion seiner Mannschaft. Der Coach nimmt hier die älteren Spieler in die Pflicht und setzt auf eine Eigendynamik der Mannschaft. Basol: „Ich hoffe, dass dabei etwas Konstruktives herauskommt und kein sinnloses Zeug.“

Allerdings müssen die Neumühler gegen den ambitionierten Oberliga-Absteiger, der derzeit Rang vier einnimmt, personelle Ausfälle kompensieren. Samet Sadiklar (Hochzeitsreise), Hüseyin Ünal (Türkei-Aufenthalt) und Rekonvaleszent Justin Bock stehen nicht zur Verfügung. Vor allem in der Offensive ist Genc Osman derzeit etwas schwach auf der Brust. Zudem drückt der Schuh auf der Torhüterposition. Abdullah Daghan ist weiterhin gesperrt. Adnan Laroshi ist angeschlagen. Basol nahm den Schlussmann in dieser Woche aus dem Training heraus, um ihn für die Aufgabe am Sonntag zu schonen.

Duisburger SV 1900 – VfB Solingen (16 Uhr): Der Saisonstart des DSV 1900 war gelungen – zuletzt jedoch ging es für die Wanheimerorter in der Tabelle der Landesliga bergab. Die letzten vier Punktspiele gingen verloren, sieglos sind die Schwarz-Roten gar seit sieben Partien. Mit dem Schwung das standesgemäßen Kantersiegs beim 8:1 im Kreispokal gegen Raadt will das Team von Trainer Julien Schneider zurück in die Spur finden. „Das ist tabellarisch ein ausgesprochen wichtiges Spiel“, betont der Coach.

Die Klingenstädter stehen drei Punkte hinter dem DSV 1900. „Solingen wird einen Plan haben, wie sie von hinten heraus spielen. Für uns geht es darum, dass wir das Spiel dominieren, auch wenn wir nicht im Ballbesitz sind. Vorne müssen wir gefährlicher werden“, so Schneider.

Maxi Fritzsche ist nach seiner Genesung wieder ein Kandidat für die Startelf. Henning Hopf und Okan Yilmaz können mittlerweile wieder voll mittrainieren. Erik Nowak aus der Reserve könnte nach seinem Pokaleinsatz, „wenn er weiter so akribisch trainiert“, so Julien Schneider, ein Landesliga-Kandidat werden.

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