Fußball

Hamborn 07 und der SV Genc Osman setzen sich im Pokal durch

Tim Keinert erzielte das 2:1 für Hamborn 07 und traf auch im Elfmeterschießen.

Foto: Zoltan Leskovar

Tim Keinert erzielte das 2:1 für Hamborn 07 und traf auch im Elfmeterschießen. Foto: Zoltan Leskovar

Duisburg.   Während Bezirksligist Genc einen knappen Erfolg nach 90 Minuten in Dinslaken landet, muss Landesligist 07 in Walsum ins Elfmeterschießen.

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Die Favoriten haben sich durchgesetzt. Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals erfüllten Landesligist Hamborn 07 und Bezirksligist SV Genc Osman am Mittwochabend ihre Auswärtsaufgaben – allerdings jeweils in knapper Form. Sie haben damit grundsätzlich ebenso wie der kampflos weitergekommene Landesligist FSV Duisburg das Ticket für den Niederrheinpokal-Wettbewerb der kommenden Saison gelöst, müssen aber nun eben noch abwarten, bis der MSV Duisburg den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gesichert hat, ehe dies auch offiziell feststeht.

DJK Vierlinden – Hamborn 07 4:6 (2:2, 1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen: Löwen-Trainer Michael Pomp betrieb vor dem Derby gegen den DSV am Sonntag so viel Rotation, wie es eben möglich war. Gegenüber dem 4:0-Sieg über den SV Schwafheim rückten sechs neue Akteure in die Startelf, darunter Jan Stuber, der von Daniel Surkau die Kapitänsbinde übernahm.

45 Minuten lang neutralisierten sich die beiden Aufstiegskontrahenten der vergangenen Bezirksligasaison weitgehend. Die Hamborner dominierten, ohne sich aber große Chancen erspielen zu können. Nach dem Seitenwechsel hatten die Walsumer mehr vom Spiel und münzten dies auch in ein Erfolgserlebnis um. In der 52. Minute verwertete Benjamin Koncic eine Vorarbeit von Mehmet Yilmaz zur Führung. Die hielt aber nicht lange: Ganze drei Minuten später legte Valentin Markic die Kugel quer zu Oliver Rademacher, der nur noch zum Ausgleich einzuschieben brauchte. Bis zum Ende der regulären Spielzeit hatte Vierlinden die größere Zahl der guten Chancen; es blieb jedoch beim 1:1.

In der Verlängerung hatte die DJK zunächst weiterhin Oberwasser. Die Hamborner bekamen nur noch wenig Zugriff aufs Spiel. Trotzdem ging der Favorit nach 109 Minuten durch Tim Keinert erstmals in Führung. Doch in der zweiten Nachspielminute rettete Said Koumbaz sein Team ins Elfmeterschießen. Dort hatte 07 die besseren Nerven: Keinert, Daniel Schäfer, Rademacher und Daniel Surkau verwandelten. Bei der DJK gelang dies nur Benjamin Koncic und Emirhan Canarslan. Matthias Plückelmann schoss an den Pfosten, Ex-Löwe Peter Pfeifer an die Latte.

Dinslaken 09 – SV Genc Osman 2:3 (0:2): Zur Halbzeitpause sah es nach einer ganz klaren Sache für die klassenhöheren Gäste aus. Genc tat sich in der Anfangsphase zwar schwer, brach dann aber nach 27 Minuten in Person von Kaan Akkus den Bann. Als Gökhan Kiltan kurz vor der Pause das 2:0 nachlegte, schien der Weg geebnet.

„Nach dem Wechsel waren wir uns aber zu sicher und sind die Sache zu locker angegangen“, kritisierte Marcin Baluch aus dem Genc-Trainerteam. Dafür gab es nicht nur eine, sondern gleich zwei Quittungen in der 68. und der 73. Minute – plötzlich stand es 2:2 und die Verlängerung drohte. Zwei Minuten vor dem Ende war Gökhan Kiltan aber dann mit seinem zweiten Treffer zur Stelle. „Es war ein dreckiger Arbeitssieg“, resümierte Marcin Baluch.

Außerdem spielten: Dümptener TV 85 – RWS Lohberg 0:2 (0:2).

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