Fußball

Hartes Stück Arbeit für den FSV Duisburg gegen den Letzten

Ricardo Ribeiro erzielte das 1:0 für den FSV.

Ricardo Ribeiro erzielte das 1:0 für den FSV.

Foto: Mark Bohla

Duisburg.  Der Duisburger Landesligist verpasst ein deutlich höheres Ergebnis gegen Steele. Am Ende wird es sogar noch einmal eng für die Gastgeber.

Ein bisschen Nachhilfe braucht Markus Kowalczyk bei seinen Spielern noch. Als es um eine Anweisung an den kurz zuvor eingewechselten Melvin Ridder ging, musste der Trainer des FSV Duisburg bei seinem Assistenten Volker Hohmann dessen Namen erfragen. Das kann passieren, denn schließlich gehört der 18-Jährige nicht zum Kader des Fußball-Landesliga-Teams, sondern kickt in der A-Jugend-Niederrheinliga für den FSV. Wie sein Teamkollege Toni Markovic feierte er am Sonntag in der Partie gegen Schlusslicht SpVgg Steele 03/09 sein Seniorendebüt – und dass dieses mit einem 4:3 (2:1) erfolgreich endete, war unter anderem das Verdienst von Markovic, der den Treffer zum zwischenzeitlichen 4:2 beisteuerte.

Insgesamt musste der FSV ein doch etwas überraschend hartes Stück Arbeit gegen die bisher noch punktlosen Essener, die mit gerade 14 Akteuren angereist waren, hinter sich bringen. Darauf hatte im ersten Durchgang wenig hingedeutet, nachdem Ricardo Ribeiro (19.) und der nach seinem Doppelschlag in der Vorwoche nun schon wieder erfolgreiche Meik Kuta (33.) für eine standesgemäße 2:0-Führung gesorgt hatten. Doch schon in der 37. Minute machte Daniel Schröder die Sache mit dem ersten Steeler Treffer wieder spannend – und als Bastian Helms drei Minuten nach Wiederbeginn sogar zum 2:2 einköpfte, schien eine kleine Blamage gegen den Aufsteiger sogar im Rahmen des Möglichen.

Badnjevic holt Elfmeter heraus

Dass es so weit nicht kam, ging auch auf das Konto eines Talents. Nermin Badnjevic, im Vorjahr noch A-Jugendlicher und zur Pause für Manace Mbonbo (ebenfalls ehemaliger U-19-Akteur) gekommen, holte gegen den zu spät kommenden Steeler Keeper Isa Mert Koc einen Elfmeter heraus, den Standardspezialist Muhammet Karpuz zum 3:2 verwandelte (56.). Das 4:2 durch den Abstaubertreffer von Markovic (69.) hatte zumindest vorentscheidenden Charakter; den Deckel machten die Gastgeber aber trotz guter Chancen – unter anderem durch Melvin Ridder – nicht drauf, weshalb die letzten Sekunden durch den Anschlusstreffer von Christian Tytlik in der Nachspielzeit sogar noch minimal spannend wurden.

„Wir waren vor den Gegentoren nicht konzentriert genug. Aber letztlich haben wir die drei Punkte geholt“, resümierte Markus Kowalczyk.

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