Fußball-Landesliga

Heimserie des DSV 1900 ist beendet

Der DSV macht dicht – doch nach 15 Heimspielen ohne Niederlage erwischte es die 1900er.

Der DSV macht dicht – doch nach 15 Heimspielen ohne Niederlage erwischte es die 1900er.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die Gelegenheiten für einen Erfolg gegen den starken Rather SV waren da – doch der DSV 1900 verliert durch ein spätes Gegentor mit 2:3.

Nach 15 Heimspielen ohne Niederlage hat es den Duisburger SV 1900 mal wieder daheim an der Düsseldorfer Straße erwischt. Der Fußball-Landesligist musste sich dem Rather SV mit 2:3 (0:1) geschlagen geben. Ohne Frage – die Düsseldorfer gehören zu den guten Teams der Liga. Dennoch wäre mindestens ein Zähler für die Wanheimerorter machbar gewesen. „Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen, beide Mannschaften haben gut verteidigt“, sagt DSV-Trainer Julien Schneider – dennoch ging es nicht mit einem 0:0 in die Pause. Zwei Minuten zuvor traf Marcel Schröder zum 1:0 für Rath.

Danach entwickelte sich ein starkes Landesliga-Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der eingewechselte Murat Yildiz brachte eine Ecke herein, die Yunus Emre Kocaoglu annahm und direkt verwandelte (60.). Auch Kocaoglu kam während der Partie ins Spiel – allerdings schon in der zehnten Minute. Er ersetzte den angeschlagenen Ammar Cengic. „Wir wissen noch nicht, was er hat“, sagte Schneider.

Turbulente acht Minuten

Das 1:1 leitete turbulente acht Minuten ein, denn Niklas Wesseln brachte den RSV nur drei Minuten später erneut in Führung. Danach dauerte es fünf Minuten, ehe Hüseyin Rasitoglou zum 2:2 erfolgreich war. „Danach war das ein 50:50-Spiel“, erklärte Schneider. „Das hätten beide Mannschaften gewinnen können. Es war klar, dass der nächste Fehler entscheiden würde.“ Lange blieb es beim 2:2 – doch sieben Minuten vor Ende nahm Mohamed Anas Ouldali den Ball im Rückraum nach einer zunächst abgewehrten Ecke direkt und traf zum 3:2-Sieg seiner Mannschaft.

„Das ist wirklich schade, weil mehr möglich gewesen wäre“, sagt Schneider. In der kommenden Woche wartet eine schwere Aufgabe: Dann geht es zu Schneiders Ex-Club SC Düsseldorf-West.

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