Laufsport

Laufen fürs Licht in Duisburg: Anmeldephase hat begonnen

Laufen in Duisburg, Bunerts Lichterlauf an der Regattabahn in Wedau. Hier Teilnehmer des Hauptlaufes um 20.00 Uhr. Foto am 22.9.2018 Foto: Jörg Schimmel / Funke Foto Services

Laufen in Duisburg, Bunerts Lichterlauf an der Regattabahn in Wedau. Hier Teilnehmer des Hauptlaufes um 20.00 Uhr. Foto am 22.9.2018 Foto: Jörg Schimmel / Funke Foto Services

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Am 28. September steigt die 17. Auflage von Bunerts Lichterlauf. Es geht um den Erhalt der Beleuchtung an der Strecke rund um die Regattabahn.

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Nach den Sommerferien ist vor dem Lichterlauf. Am Samstag, 28. September, sorgt der 17. Bunerts Lichterlauf dafür, dass Duisburgs Joggerinnen und Jogger wieder sicher durch die Nachtschicht kommen. Bis zum 19. September können die Lichterläufer für ihre „persönliche Erleuchtung“ zum Normalpreis von 14 Euro melden. Die Adresse www.lichterlauf.bunert.de bringt die Läuferinnen und Läufer auf die Kruppstraße im Sportpark Wedau. Nachmeldungen sind möglich, kosten allerdings drei Euro mehr.

Gastgeber des Benefiz-Rennens sind Laufsport Bunert und der Stadtsportbund Duisburg. Mit der 17. Auflage ist das Rennen für die gute Sache fast schon volljährig. Warum es sich deshalb lohnt, das Licht für den Lauf nicht unter den Scheffel zu stellen? Seit 2003 gelingt es, Jahr für Jahr mehr als 2000 Läuferinnen und Läufer an den Start zu bringen. Die Freizeitsportler haben die Botschaft verstanden: „Im gemeinsamen Bemühen mit Duisburg-Sport versuchen wir, die nötigen Einnahmen zum Erhalt der Regattabahnbeleuchtung zu generieren. Dazu trägt auch der Lichterlauf – neben den Laternenpatenschaften und dem Sponsoring der Stadtwerke – bei. Dazu ist jeder aufgefordert, am 28. September dabei zu sein, denn sonst könnte es auch passieren, dass die Beleuchtung der rund 180 Laternen einmal abgeschaltet werden muss“, so Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbunds, der erneut damit rechnet, dass sich der Lauf lohnt. „Der Zwischenstand bei den Meldezahlen ist noch ausbaufähig. Einen satten Run auf die Startnummern können wir durchaus noch brauchen.“

Einsicht in die Notwendigkeit

Jörg Bunert sieht es positiv, dass dem Lauf seit 17 Jahren nicht die Puste ausgeht. „Inzwischen gehören wir zu den größten Zehn-Kilometer-Rennen in der Region. Nicht nur in Duisburg, auch an anderen Orten haben Volksläufe mit Teilnehmerzahlen zu kämpfen. Der Lichterlauf kann sich dagegen im Feld gegen die Eventrennen behaupten“, sagt der Gründer der laufenden Einnahme für das Nachtlicht in Duisburg.

Als Gründe nennt er zum einen die Einsicht in die Notwendigkeit, an den Start zu gehen. Bunert: „Wer das Licht will, muss laufen. Da führt kein Weg dran vorbei.“ Zugleich folgte der Lichterlauf bereits bei seinem ersten Start der Idee: Das Rennen ist ein Ereignis. Die Abendstimmung beim Start zum Hauptlauf gefällt. Dass viele Zuschauer Lampen und Leuchten mitbringen und dann an der Strecke erhellend wirken, kommt ebenfalls gut an. Karsten Kruck, der inzwischen den Duisburger Laufladen übernommen hat, sagt: „Der Lichterlauf gehört atmosphärisch zu den schönsten Läufen in der Region. Das Konzept stimmt.“ Kleine Anpassungen schließt das nicht aus: Seit dem vergangenen Jahr wurden alle Läufe etwas komprimiert. Die Laufstrecke geht wieder rund um die Regattabahn, mit Start und Ziel auf der Kruppstraße. Der letzte Startschuss für den Duisburger Wohnungsgenossenschaften Hauptlauf fällt um 20 Uhr.

Wie immer gibt es fünf weitere Wertungen, um passend am Start zu sein: der kostenlose Bambinilauf (400 m) um 18 Uhr, Walking und Nordic Walking über 5000 Meter, Schüler- und Jugendlauf (5000 m), den Fun Run über 5000 Meter und den AOK Firmenlauf für Teams mit mindestens drei Startern über 5000 Metern jeweils um 18.45 Uhr. Karsten Kruck: „Für jeden ist was dabei. Drücken gilt nicht.“

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