Fußball-Oberliga

Niederlage gegen KFC mit Serdar

EX-Zebra Tanju Öztürk hatte mit dem KFC Uerdingen die Nase vorn vor Justin Bock und dem VfB.

EX-Zebra Tanju Öztürk hatte mit dem KFC Uerdingen die Nase vorn vor Justin Bock und dem VfB.

Foto: Thorsten Tillmann

Der VfB Homberg verpasste den „perfekten Tag“, den er für Punkte gegen den Spitzenreiter aus Stefan Janßens Sicht gebraucht hätte. Neuzugang Can Serdar aber überzeúgte den Trainer.

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Auf ein besonderes Spiel hatten sich die Oberliga-Kicker des VfB Homberg und ihr Trainer Stefan Janßen gefreut. Dass das abendliche Derby gegen den KFC Uerdingen auch ein schönes Erlebnis war, konnte der Coach nach 90 Minuten „so nicht wirklich sagen“. Denn am Ende stand beim 0:3 (0:2) gegen den Spitzenreiter die fünfte Niederlage in Folge. Nach dem ordentlichen Auftakt trennt den Aufsteiger am neunten Spieltag noch das bessere Torverhältnis vom ersten Abstiegsplatz.

Ein besonderes Spiel war es durch die Atmosphäre, die rund 850 Zuschauer bei Flutlicht im Stadion am Rheindeich verbreiteten, dennoch. Vor allem die KFC-Fans verbreiteten eine gute Stimmung. „Da hatten sie ja auch von Beginn an schon allen Grund zu“, nahm es Janßen mit Galgenhumor, dass der KFC direkt mit der ersten Ecke nach drei Minuten durch den Kopfball von Patrick Ellguth in Führung ging. Nur 13 Minuten später schloss Pascal Schmidt einen Angriff durch das Zentrum zum 2:0 ab. „Mit dem zweiten Schuss macht Uerdingen das zweite Tor. Wenn eine balltechnisch so versierte Mannschaft so früh in Führung geht, ist es natürlich schwer“, konnte Janßen seinen Matchplan ad acta legen. „Alles, was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir über den Haufen werfen.“

Ein paar Nadelstiche konnten die Gastgeber noch setzten, Justin Bock hatte den Anschlusstreffer auf dem Fuß, auf der anderen Seite konnte sich aber auch Philipp Gutkowski einige Male auszeichnen und parierte gar den Strafstoß von KFC-Kapitän Timo Achenbach (66.). Zuvor hatte Timo Welky Danny Rankl nur per Foul stoppen können. Einen Stockfehler in der VfB-Abwehr nutzte Pascale Talarski dann zum 3:0 (70.).

„Unsere Punkte müssen wir gegen andere Vereine holen. Gegen den KFC wären es Bonuspunkte für uns gewesen“, relativierte Janßen das Geschehen. „Wir hätten einen perfekten und Uerdingen einen schlechten Tag erwischen müssen. Mit so einer Tagesform aber wird der KFC kein Spiel verlieren.“

Für Homberg lief indes ein neues Gesicht auf. Can Serdar, in der Jugend von Borussia Mönchengladbach ausgebildet und in der Vorsaison fünfmal für Drittligist Fortuna Köln am Ball, heuerte nach längerer Verletzungspause nun am Rheindeich an und spielte 90 Minuten auf der Außenbahn durch. „Er hat seine Sache gut gemacht“, freut sich Janßen auf die Verstärkung durch den 20-Jährigen, der auch einmal für die deutsche U-18-Nationalelf auflief.

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