Fußball

Noch ist für Hamborn 07 in der Relegation nichts verloren

Die Löwen brauchen im Rückspiel beim GSV Moers mindestens ein Tor, um in die Verlängerung zu kommen – vielleicht sorgt David Gehle (rechts) dafür.

Die Löwen brauchen im Rückspiel beim GSV Moers mindestens ein Tor, um in die Verlängerung zu kommen – vielleicht sorgt David Gehle (rechts) dafür.

Foto: Tillmann

Duisburg.  Die Löwen brauchen am Sonntag beim GSV Moers unbedingt einen Sieg. Ein 1:0 nach 90 Minuten würde den Gang in die Verlängerung bedeuten.

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Verloren ist noch nichts. Das ist die Botschaft, die Michael Pomp seiner Mannschaft am Donnerstagabend mit auf den Weg gab. Naturgemäß war der Trainer von Fußball-Landesligist Hamborn 07 nach dem 0:1 im ersten Relegationsspiel gegen Bezirksligist GSV Moers enttäuscht, doch er weiß auch, dass bei einem entsprechenden Auftritt am Sonntag um 15 Uhr an der Filder Straße die Wende und damit der Klassenerhalt noch möglich ist.

Es steht ebenso außer Frage, dass sich gegenüber dem Hinspiel dann einiges ändern muss. „Wir haben es in zu wenigen Phasen geschafft, an unser Leistungsmaximum zu kommen“, stellt Michael Pomp fest. Woran es lag? Sicherlich auch an dem Druck, auf eigenem Platz ein möglichst aussichtsreiches Ergebnis zu erspielen. „Wir haben auch ganz sicher nicht die Mannschaft, die einen Gegner mal eben bedingungslos an die Wand spielt“, weiß der Trainer. Von der Einstellung her wollte er seinen Akteuren keinen Vorwurf machen: „Man kann nicht sagen, dass wir nicht alles gegeben hätten. In den letzten 20 Minuten waren wir dann auch am Drücker, haben aber einfach das Ding nicht reingemacht.“

Das muss so oder so in Moers irgendwie gelingen. Zur Klarstellung: In der Relegation gilt die Europapokal-Arithmetik; ein 1:0 nach 90 Minuten für die Löwen würde eine Verlängerung bescheren, während ein Erfolg mit jedem anderen Ergebnis gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt wäre. Das heißt auch: Die Hamborner müssen nicht mit aller Macht von Beginn an auf einen Treffer drücken. „Ich glaube, in einer Verlängerung hätten wir auch den längeren Atem“, sagt Michael Pomp.

Angesichts des Ergebnisses liegen Umstellungen in der Startelf nah. Auf der Bank saßen am Donnerstag einige Kandidaten wie Raffael Schütz oder Blinort Namoni. Nicht infrage kommt dagegen Ahmet Talha Kilinc, der nach einer Zahnoperation Antibiotika nimmt und deshalb wohl wie im Holtkamp nur Zuschauer sein wird.

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