Wasserball

Paul Huber spielt ab der neuen Saison für den ASC Duisburg

Paul Huberist der erste Zugang beim ASCD.

Paul Huberist der erste Zugang beim ASCD.

Foto: Zoltan Leskovar

Duisburg.   Der 21-Jährige ist der Sohn von Thomas Huber, der lange für den ASCD spielte und auch dort Trainer war. Dennis Eidner trifft für Deutschland.

Wie der Vater, so der Sohn. Vor 20 Jahren übernahm Thomas Huber als Trainer das Team des ASC Duisburg in der Wasserball-Bundesliga. Elf Jahre hatte Huber zuvor für die Amateure gespielt, 1989 unter Jürgen Kluge auch den Pokal gewonnen.

Nun wird Sohn Paul Huber die Kappe für den ASCD schnüren. Der 21-Jährige wechselt vom linksrheinischen Nachbarn SV Krefeld 72 an die Wedau. „Es wäre toll, wenn Paul in die Fußstapfen seines Vaters Thomas treten könnte“, freut sich Arno Troost auf die Zusammenarbeit mit dem Sportstudenten und schickt warme Worte Richtung Krefeld. „Das war eine äußerst kooperative Zusammenarbeit. Sie haben Paul sogar ermutigt, diesen Schritt zu wagen.“

Drei Titel im Nachwuchs

Huber hatte im Nachwuchs zweimal die Meisterschaft – in der U 17 (2013) und U 19 (2015) – gefeiert und mit der U 15 den Pokal geholt. Der Allrounder spielte auch für Bayer Uerdingen und mit einem Zweitspielrecht für die White Sharks Hannover.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und bin sehr froh, dass der Wechsel geklappt hat“, sagt Paul Huber. „Ich hoffe, dass es mir sportlich einen Aufschwung gibt. Ich werde hart für die Mannschaft arbeiten. Mein Ziel für die Saison ist es, mich gut einzubringen und durch meine Leistung das Team zu verstärken. Ich bin jetzt schon heiß auf den Saisonstart.“

Erster Sieg bei der EM für das Nationalteam

Gegen Georgien feierte die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft am Mittwoch bei der EM in Barcelona das erste Erfolgserlebnis. Nach der deutlichen Auftaktpleite gegen Italien gelang nun ein wichtiger, wenn auch knapper 10:9 (1:3, 3:2, 3:2, 3:2)-Sieg. Erfolgreichster Werfer war Kapitän Julian Real, der sich aber offenbar eine Nasenverletzung zugezogen hat, deren Schwere noch unklar ist.

Der ehemalige Spieler des ASCD warf vier Tore, darunter auch knapp zwei Minuten vor Spielende den Siegtreffer. Mitte des zweiten Viertels hatte Real den 4:4-Ausgleich erzielt, kurz vor Ende des dritten Abschnitts traf der Centerverteidiger auch per Fünfmeter zur ersten Führung (7:6).

Auch Dennis Eidner konnte sich in der Torstatistik verewigen. Der ASCD-Center traf zum zwischenzeitlichen 5:5. Torhüter Moritz Schenkel hielt mit zwei Paraden in den Schlusssekunden den Sieg fest. Außerdem trafen Ben Reibel, Maurice Jüngling (je 2) und Marco Stamm (alle Berlin). Weiter geht es am Freitag gegen Vize-Weltmeister Ungarn.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben