Fechten

Peter Marduchajew von Eintracht Duisburg ist Meister

Die Eintracht-Fechter Alexander Malachow und  Peter Marduchajew (von links) bei der Siegerehrung bei einem Turnier in Bayern.

Die Eintracht-Fechter Alexander Malachow und Peter Marduchajew (von links) bei der Siegerehrung bei einem Turnier in Bayern.

Duisburg.   Peter Marduchajew gönnte sich eine einjährige Erholungspause. Bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Bad Dürkheimn gewann er prompt Gold.

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Peter Marduchajew gönnte sich zuletzt eine einjährige Erholungspause. Der Fechter von Eintracht Duisburg hat in dieser Zeit nichts verlernt. Im Gegenteil: Bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Bad Dürkheim gewann Marduchajew den Titel.

„Fechten ist wie Autofahren“, kommentierte Marduchajew seine einjährige Regenerationszeit, „die Techniken sind in Fleisch und Blut übergegangen, nur die Ausdauer, die allgemeine Kondition muss stimmen.“

Sieg gegen Udo Jacoby

In der Vorrunde konnte sich Peter Marduchajew mit nur einer Niederlage respektabel durchsetzen. Durch ein Freilos in der 32er-K.-o.-Runde traf er dann unter den letzten 16 Teilnehmern ausgerechnet auf seinen Vereinsfreund Udo Jacoby, den er mit einem 10:5 auf den zwölften Platz verwies.

Nach einem 10:7 Erfolg über den Ingolstädter Frank Baedeker und einem 10:8 über Hans Martin Raeker (FC Lübeck), traf Marduchajew im Finale auf den Tauberbischofsheimer Roman Christen, der im Vorfeld des Turniers als Favorit galt. Doch auch dieser konnte dem Duisburger wenig anhaben und musste sich mit einer Niederlage von 6 : 10 mit der Silbermedaille zufrieden geben. Somit war das Meisterstück des Duisburgers perfekt.

Auch in der Rangliste an der Spitze

Neben dem siebten Meistertitel im Einzelwettbewerb kann sich Peter Marduchajew auch über die Führung in der deutschen Rangliste und der Nominierungsliste für die kommenden Europameisterschaften freuen.

Neben Marduchajew traten vier weitere Eintracht-Fechter bei den Titelkämpfen in Bad Dürkheim an. In der Altersklasse Ü 70 erreichte Manfred Konnes Rang elf. Frank Steinfort wurde in der Klasse Ü 60 Sechster. Dadurch kämpfte er sich in der Rangliste auf Position sechs vor. Udo Jacoby verteidigte seinen fünften Ranglistenplatz. Alexander Malachow kletterte von Rang neun auf Platz sieben.

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