Handball

Pleite für den VfB Homberg II gegen das Schlusslicht

Die „Zweite“ der HSG Hiesfeld/Aldenrade ging gegen Biefang leer aus.

Die „Zweite“ der HSG Hiesfeld/Aldenrade ging gegen Biefang leer aus.

Foto: Andreas Hofmann / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Beide Duisburger Handball-Landesligisten müssen Niederlagen hinnehmen. „Zweite“ der HSG Hiesfeld/Aldenrade verliert knapp gegen Biefang.

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Der VfB Homberg II ist in der Handball-Landesliga wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Nach sechs Spielen ohne Niederlage unterlagen die Gelb-Schwarzen dem Schlusslicht SV Schermbeck. Die HSG Hiesfeld/Aldenrade II kassierte gegen den TV Biefang ebenfalls eine unnötige Niederlage.

VfB Homberg II – SV Schermbeck 22:25 (10:10): Bis zum 10:6 (20.) nahm die Partie den erwarteten Verlauf. „Danach ging es den Bach runter“, musste VfB-Trainer Oliver Kratky frustriert feststellen: „Wir haben die Führung bis zur Pause leichtfertig hergegeben.“ Nach dem Wechsel blieb es bis zum 13:13 (36.) ausgeglichen, dann zogen die Gäste, bei denen der 17-jährige Lukas Dahlhaus klug Regie führte, auf 19:14 (43.) davon. Näher als auf drei Tore kam die Homberger Reserve, die in der Schlussviertelstunde mit einer 5:1-Deckung agierte, anschließend nicht mehr heran. „Wir haben verdient verloren. Unsere miserablen Abschlüsse hat Schermbeck immer wieder zu Tempogegenstößen genutzt“, haderte Kratky mit dem Auftritt seines Teams: „Meine Spieler waren sich wohl zu sicher, dieses Ding locker-flockig nach Hause zu bringen.“ Nach dem spielfreien Wochenende ist der VfB, der nun Dritter ist, am 1. Dezember beim Turnerbund Oberhausen zu Gast.

VfB: Weinand (6), Dürdoth (6/4), Wiesehahn (4), Hochkeppel, Wibbeke (je 2), Krämer, Brockmann (1/1).

HSG Hiesfeld/Aldenrade II – TV Biefang 26:27 (11:12): Jörg Schnier war nach dem Schlusspfiff merklich angesäuert: „Diese Niederlage ist überflüssig wie ein Kropf“, meinte der HSG-Trainer: „Aber das passiert, wenn die Einstellung nur in den ersten und letzten sieben Spielminuten stimmt.“ Die Gastgeber legten einen guten Start hin und führten mit 6:3 (8.). Danach lag bei den Rot-Weiß-Violetten vieles im Argen. Hätte Florian Jüngling nicht einen Sahnetag erwischt und sieben seiner elf Treffer in der ersten Hälfte erzielt, wäre der Halbzeitrückstand deutlicher ausgefallen. Nach der Pause setzte sich die schwache HSG-Vorstellung fort. Erst nach dem 19:23 (53.) starteten die Hausherren ihre Aufholjagd, die jedoch ohne Erfolg blieb. „Die Enttäuschung ist groß“, meinte Jörg Schnier: „Nach der Niederlage in Lintfort ist dies das zweite Spiel, das wir niemals verlieren dürfen.“ Weiter geht es für die HSG erst am 7. Dezember mit dem Heimspiel gegen den TV Vorst II.

HSG: Jüngling (11), von Kuczkowski (5), Höhne (3), Fischer (3/1), Hojan (2), Kulinski, Wefers.

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