Bezirksliga

Punkte sind Spitzenreiter Hamborn 07 wichtiger als Tore

Jan Stuber und die Löwen müssen weiter auf Zack sein – im Fernduell mit Blau-Weiß Dingden um den direkten Aufstieg in die Landesliga zählt jeder Treffer.

Jan Stuber und die Löwen müssen weiter auf Zack sein – im Fernduell mit Blau-Weiß Dingden um den direkten Aufstieg in die Landesliga zählt jeder Treffer.

Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.   Das Fernduell zwischen Hamborn 07 und Blau-Weiß Dingden um den Direkt-Aufstieg geht weiter. Meiderich 06/95 kann ans rettende Ufer springen.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitze der Bezirksliga-Gruppe 4 geht morgen in die nächste Runde. Die Kicker von Blau-Weiß Dingden empfangen den Fünften Fortuna Bottrop, der punktgleiche Verfolger Hamborn 07 muss zum Sechsten aus Friedrichsfeld. Am Rheindeich steigt derweil ein Verfolger-Derby um Platz drei.

SV 08/29 Friedrichsfeld – Hamborn 07: Die Tabelle im Internetportal des DFB, „fussball.de“, sieht Dingden mit einem Tor mehr vor 07 an der Spitze – die im Fußballportal „Fupa“ jedoch mit neun Toren hinter den Löwen. Grund ist, dass bei Fupa das Abbruchspiel der Dingdener vom 12. Dezember gegen RWS Lohberg mit einem 2:0 und nicht wie bei „fussball.de“ mit dem Stand von 12:0 gewertet ist.

„Die offizielle Tabelle steht bei fussball.de, daran orientiere ich mich“, sagt Michael Pomp, der sich aber auch nicht auf das Torverhältnis aufgrund eines Abbruchspiels des Schlusslichts verlassen möchte – zumal 07 ebenfalls nochmal gegen RWS spielt und auch ein möglicher Rückzug noch in der Luft schwebt. „Es wäre schon gut, wenn wir mal noch einen Punkt vorlegen würden“, sagt der Coach. Dafür will 07 morgen den nächsten Schritt machen. Und ob nun ein Tor weniger oder zehn Tore mehr – entscheidend ist für Pomp ohnehin nur „dass wir am letzten Spieltag auf Platz eins stehen“.

VfB Homberg II – Viktoria Buchholz: Nur ein Zähler sprang aus den letzten vier Partien für die VfB-Reserve heraus, dennoch können die Homberger die Viktoria mit einem Sieg vom dritten Platz verdrängen. „Wir haben dreimal in Folge verloren, aber das spiegelt nicht die Leistung wider, die wir in dieser Saison gezeigt haben“, ist Sunay Acar überzeugt, wieder in die Erfolgsspur mit seiner jungen Truppe zu kommen, und erwartet am Sonntag ein „Duell auf Augenhöhe“.Der 4:1-Sieg der Viktoria im Hinspiel fiel in den Augen des VfB-Trainers zu deutlich aus.

Maik Sauer hingegen erinnert sich gern zurück. „Da haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Das gilt es jetzt zu bestätigen“, sagt der Viktoria-Coach. Der Aufstiegszug ist für den Landesliga-Absteiger bei 13 Punkten Rückstand zum Führungsduo abgefahren, „unseren dritten Platz wollen wir aber auf jeden Fall in Homberg verteidigen“, so Sauer. Alex Klug (Nasenbeinbruch) fällt ebenso aus wie Urlauber Gianni Altomonte.

Arminia Lirich – DJK Vierlinden: Nach zwei Siegen in Folge gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte hat sich die DJK auf neun Punkte vom ersten direkten Abstiegsplatz abgesetzt – nun gilt es für die Truppe von Almir Duric, mit dem dritten Streich im direkten Duell beim 14. das Polster noch dicker machen. „Das sind die schwierigsten Spiele“, weiß der Coach, dass sein Team den Kampf annehmen muss, sich aber wohl auch auf Konter verlegen kann. „Der Druck liegt bei Lirich, sie müssen was tun“, so Duric. In der Offensive kann er wieder auf Ivo Karabaic und Beno Koncic zählen.

Blau-Weiß Oberhausen – Meiderich 06/95: Das Hinspiel, das 06 mit 2:1 gewann, war noch ein Kellerduell. Inzwischen steht BWO mit neun Zählern mehr als Meiderich auf Rang zehn – und auch 06 kann mit einem erneuten Sieg den Sprung ans rettende Ufer landen. Thomas Heck würde im Vorfeld aber schon einen Punkt annehmen. „Im Hinspiel waren viele Oberhausener noch nicht fit, das wird jetzt ein ganz anderes Kaliber“, weiß der Trainer. Den Kopf ziehen seine Jungs aber auch nicht ein: „Wir haben bereits bewiesen, dass wir auch gegen starke Teams gewinnen können.“

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