Rollhockey

RESG Walsum verspielt in Wuppertal viermalige Führung

Der nächste Strafstoß sitzt: RESG-Kapitän Tobias Wahlen ist geschlagen – Cronenbergs Jordi Molet jubelt mit den heimischen Fans.

Foto: Michael Simon

Der nächste Strafstoß sitzt: RESG-Kapitän Tobias Wahlen ist geschlagen – Cronenbergs Jordi Molet jubelt mit den heimischen Fans.

Duisburg.   RESG Walsum verliert das Nachholspiel in Cronenberg mit 6:7 nach Verlängerung. RESG-Trainer Günther Szalek sieht sein Team aber im Soll.

RSC Cronenberg –
RESG Walsum 7:6 n.V. (6:6, 2:2)

Tore: 0:1 Berruezo (10.), 0:2 Haas (12.), 1:2 Platz (21.), 2:2 Molet (24.), 2:3 Vila (26.), 3:3 Molet (30.), 3:4 Berruezo (38.), 3:5 Vila (43.), 4:5 Molet (45.), 5:5 Hövelmann (46.), 5:6 Sturla (49.), 6:6 Molet (50.), 7:6 Hövelmann (59.).

Die Ausbeute aus der „Bergischen Woche“ in der Rollhockey-Bundesliga fällt für die RESG Walsum schon vor deren Ende nicht zufriedenstellend aus. Drei Tage nach der 2:3-Niederlage bei der IGR Remscheid, sprang mit dem 6:7 (6:6, 2:2) nach Verlängerung im Nachholspiel beim RSC Cronenberg nur ein Punkt heraus. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es daheim gegen den SC Moskitos Wuppertal weiter – das punktlose Schlusslicht, das zuletzt eine 0:25-Pleite gegen Germania Herringen kassiert hat.

RESG-Trainer Günther Szalek sah es nachher nüchtern. „Wir sind voll im Soll“, kommentierte er den Spielausgang. Für Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen gibt es bekanntlich einen Punkt, für entsprechende Siege deren zwei. Mit dem einen erreichten Zähler steht Walsum nun auch „offiziell“ über dem bislang punktgleichen TuS Düsseldorf-Nord auf Platz drei, wofür aber nach Ablauf der Vorrunde ohnehin der bessere direkte Vergleich gesorgt hätte.

Platz zwei weiter im Blick

Zwei Punkte trennen die Roten Teufel vom Tabellenzweiten Herringen, der aber auch schon zweimal öfter gespielt hat. Somit bleibt Rang zwei vor den Play-offs fest im Blick, womit nach jetzigem Stand ein Viertelfinalduell mit dem aktuellen Sechsten aus Cronenberg vermieden würde.

Das wäre den Walsumern nur allzu recht, denn einmal mehr beklagten Szalek und Co. die überaus raue Gangart der Gastgeber, was sich auch in der Teamfoulanzahl (21:5) widerspiegelte. „Dafür kassieren wir vier blaue Karten und damit doppelt so viele wie Cronenberg. Das passt nicht zusammen“, meinte Szalek, mit Blick auf das Schiedsrichtergespann Thomas Ullrich/Carsten Niestroy, mit dessen Linie er sich nicht anfreunden konnte. Das Problem: Aus den vier Penaltys resultierten drei Gegentreffer durch Jordi Molet, die den RSC stets in Schlagdistanz hielten.

Torwart Wahlen verletzt

Die RESG versäumte es zudem, die Führung am Ende souverän nach Hause zu bringen, und kassierte zehn Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit das 6:6 durch Molet. In der Verlängerung waren noch 68 Sekunden zu spielen, als der Ex-Walsumer Kay Hövelmann sein Team jubeln ließ. Schlimmer als die Niederlage: RESG-Keeper Tobias Wahlen wehrte einen harten Schuss mit dem Knie ab und wird nun erst einmal verletzt ausfallen.

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