Rollhockey

RESG Walsum will es mit den Parallelen nicht übertreiben

Für RESG-Vizekapitän Felipe Sturla (links) und sein Team geht es in Darmstadt um die ersten Saisonpunkte.

Foto: Zoltan Leskovar

Für RESG-Vizekapitän Felipe Sturla (links) und sein Team geht es in Darmstadt um die ersten Saisonpunkte. Foto: Zoltan Leskovar

Duisburg.  Der Auftaktniederlage gegen Düsseldorf soll nun möglichst ein Erfolgserlebnis in Darmstadt folgen. Haas traf viermal für das Nationalteam.

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Jetzt soll es dann aber auch bitte wieder genug sein mit den Parallelen zur vergangenen Saison. Das Auftaktspiel in der Rollhockey-Bundesliga hat die RESG Walsum wie im Vorjahr daheim gegen den TuS Düsseldorf-Nord verloren – seinerzeit mit 1:3, diesmal mit 0:3. Nun geht es in Runde zwei wie vor Jahresfrist zum RSC Darmstadt. Bei den Hessen gab’s damals eine Niederlage nach Penaltyschießen. Das könnte sich Trainer Günther Szalek beim Gastspiel im Darmstädter Landesleistungszentrum (Samstag, 18 Uhr) gut anders vorstellen.

Vor Wochenfrist legte die Bundesliga gleich nach dem ersten Spieltag schon wieder eine Pause ein – Grund war der „Rollhockey-Tag“ in Iserlohn, bei dem unter anderem die deutsche Nationalmannschaft mit Walsums Sebastian Haas in ihren Reihen auf eine Bundesliga-Auswahl traf, für die unter anderem RESG-Keeper Tobias Wahlen und sein Stellvertreter als Kapitän, Felipe Sturla, aufliefen. Nach regulärer Spielzeit hieß es 5:5; das Penaltyschießen um den Sieg gewann das DRIV-Team mit 1:0. Zuvor hatte Sebastian Haas vier Tore für den WM-Teilnehmer erzielt. „Ich habe ihm gesagt, dass er das gern auch wieder in einem anderen Trikot machen kann“, meinte Günther Szalek augenzwinkernd.

Neue Regelung beim passiven Spiel

Bei der Veranstaltung im Sauerland wurde unter anderem eine Anpassung der nationalen an die internationale Regelauslegung beschlossen, wonach passives Spiel bei Unterzahl künftig nicht mehr bestraft wird. „Ich finde die Regel zwar etwas unglücklich, weil ein klassisches Powerplay so wegfällt, aber es ist eben bei der Weltmeisterschaft auch schon so gespielt worden“, so Günther Szalek.

Umsetzen müssen die Änderung am Samstag Thomas und Bernd Ullrich, die die Partie in Darmstadt leiten. Getroffen haben sich beide Teams schon im Vorfeld der Saison beim Turnier in Thun, wobei sich der RSC da mit 5:3 durchsetzte. „Das ist im Prinzip dieselbe Mannschaft wie in den vergangenen zwei, drei Jahren“, sagt RESG-Coach Szalek über die Gastgeber. In seinem eigenen Team wird sich gegenüber der ersten Partie nichts ändern, weil nach einer Grippewelle in der Vorwoche nun alle Spieler wieder rechtzeitig fit sind. Fehlen wird letztmalig der aus der Vorsaison noch rotgesperrte Nuno Rilhas. Günther Szalek hofft, dass seine Schützlinge eine höhere Passsicherheit zeigen als zuletzt. „Außerdem muss wieder eine gewisse Grundlockerheit reinkommen“, sagt er.

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