Volleyball

Spannung im Kampf um die Verbandsliga-Spitze

Bereit zum Angriff: Sebastian Birnbaum (links) und Co.feiern einen Sieg – und wollen sich Platz eins bald zurückholen.

Bereit zum Angriff: Sebastian Birnbaum (links) und Co.feiern einen Sieg – und wollen sich Platz eins bald zurückholen.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die SG-Herren gewinnen in Osterath, verlieren aber die Tabellenführung an Würselen. RTV führt die Frauen-Landesliga an. Schwimmer gewinnen Derby.

Auch nach der etwas längeren Pause hat die SG Duisburg die Erfolgsspur in der Volleyball-Verbandsliga nicht verlassen – hat aber trotzdem die Tabellenführung „eingebüßt“. Allerdings kann es an der Spitze derzeit kaum knapper zugehen. Die Blau-Roten sind nach wie vor punktgleich mit dem Würselener SV, der aber durch den 3:0-Sieg gegen Düren nun auch im Satzverhältnis gleichgezogen hat – und aufgrund des besseren Ballverhältnisses nun auf Rang eins steht. „Das ist kein Beinbruch, aber es muss konzentriert weitergehen“, will SG-Trainer Markus Moormann schnell wieder an die Spitze zurückkehren. Das aktuelle Spiel beim Osterather TV hat die Spielgemeinschaft aus Freien Schwimmern und Rumelner TV mit 3:1 (25:23, 20:25, 25:11, 25:17) gewonnen.

Der Anfang verlief allerdings noch holprig. Bis zum 10:10 verlief der erste Satz ausgeglichen. „Keine guten Blockaktionen, wenig Zugriff in der Abwehr, ein zähes Ringen“, beschreibt Moormann diese Phase. Erst nach dem 17:17 wurden die Angaben druckvoller – mit guten Blocks und agiler Feldabwehr zog die SG Duisburg zur Freude der mitgereisten Fans auf 22:17 davon und schnappte sich den Satz mit 25:23.

SG nimmt im dritten Satz Schwung auf

Auch im zweiten Durchgang machten es die Gäste nicht schlecht, „aber irgendwie fehlte der letzte Biss, der letzte Wille“, so der Coach. Osterath agierte solide und glich durch ein 25:20 aus. Diesen Weckruf hatten die Blau-Roten dann aber verstanden. Mit viel Dynamik und großer Wucht stellten die Duisburger klar, wer um die Tabellenspitze spielt. „Der Block erwies sich als wahre Mauer – und der Rückkehrer und Rumelner Damentrainer André Engel schraubte diesen sogar noch ein Stück höher als sonst“, erklärt Moormann. Die Folge: Satz drei wurde mit 25:11 gewonnen. Dominant brachten die Gäste das Spiel nach Hause und siegten im vierten Satz mit 25:17. Am Samstag um 18 Uhr spielt die SG nun im Krupp-Gymnasium gegen den viertplatzierten Kevelaerer SV.

In der Landesliga der Frauen steht der Rumelner TV nach einem 3:2 (25:21, 20:25, 23:25, 25:22, 15:12)-Sieg beim RC Borken-Hoxfeld III auf dem ersten Platz. Die Partie gegen den Tabellendritten begann ausgeglichen. Mit knappen Vorteilen ging der erste Satz mit 25:21 an Rumeln. „Dann ist der Gegner besser reingekommen“, erklärt RTV-Trainer André Engel. Einige eigene Fehler sorgten zudem dafür, dass der Satz mit 20:25 verloren ging. Nach Durchgang drei (23:25) gar mit 1:2 hinten. Beim Stand von 10:18 im vierten Satz war die Partie fast schon gelaufen, dann jedoch drückte Rumeln aufs Gaspedal und gewann sowohl diesen Satz (25:22) als auch den Tiebreak (15:12) und verbuchte zwei wichtige Punkte. Erst in zwei Wochen geht es weiter – dann aber mit dem Derby gegen die Freien Schwimmer Duisburg.

32:30 im vierten Satz des Frauen-Derbys

Diese wiederum haben in knapp zwei Stunden Spieldauer das Derby in Weeze gegen den TuS Baerl mit 3:1 (25:21, 21:25, 25:21, 32:30) gewonnen. „Das war ein sehr intensives Spiel, man hat sich nichts geschenkt“, zeigte sich Außenangreiferin Julia Keller begeistert von der Partie. Beide Teams boten starke Angaben und spielten variabel im Angriff. Weil bei den Schwimmerinnen auch die Blocks stimmten, gelang der Sieg – nach einem dramatischen vierten Satz, der mit 32:30 (!) endete. Am Samstag (15 Uhr) spielt das Team im heimischen Steinbart-Gymnasium gegen die SG Reken/Gladbeck. Baerl spielt im Anschluss gegen Eintracht Geldern II.

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