Handball

Topduell für die Wölfe Nordrhein bei Adler Königshof

Alexander Grefer (links) ist mit den Wölfen Nordrhein im Spitzenspiel in Krefeld am Ball.

Alexander Grefer (links) ist mit den Wölfen Nordrhein im Spitzenspiel in Krefeld am Ball.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die Wölfe Nordrhein sind in der Handball-Oberliga beim Verfolger Adler Königshof im Einsatz. Neuzugang für den VfB Homberg.

Spitzenspiel in der Handball-Oberliga: Tabellenführer HC Wölfe Nordrhein ist am Samstag beim Verfolger DJK Adler Königshof am Ball. Der VfB Homberg spielt am Sonntag gegen die SG Langenfeld II.

DJK Adler Königshof – HC Wölfe Nordrhein (Sa., 19.30 Uhr, Johannes-Blum-Straße): Das ist für die Rheinhauser eine verlockende Perspektive: Mit einem Sieg können sie ihre Spitzenposition ausbauen und einen Konkurrenten distanzieren. Adler--Coach Marius Timofte sagte unter der Woche, dass sein Team befreit aufspielen könne. „Da stapelt Marius ein wenig tief. Er will vermutlich den Druck von seiner Mannschaft nehmen. Wir wollen gewinnen, aber die müssen gewinnen“, sieht Wölfe-Trainer Thomas Molsner sein Team psychologisch im Vorteil.

Die Rheinhauser wollen mit einer robusten Deckung auftrumpfen – auch um Sebastian Bartmann, einen Schlüsselspieler der Krefelder, auszuschalten. Zudem hofft Molsner, dass seine Mannschaft die Chancen nutzt und so „zu vielen einfachen Toren kommen“ kann. Die Wölfe fahren ohne Personalsorgen in die Nachbarstadt.

VfB Homberg – SHG Langenfeld II (So., 16 Uhr, Ehrenstraße): Für den Moment dürfen die Homberger mit sich sehr zufrieden sein. Der VfB hat sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, trifft bis Weihnachten ausnahmslos auf Konkurrenten der eigenen Kragenweite und konnte unter der Woche personell noch einmal nachlegen. Nach Fabio Hochkeppel und Florian Rohde ist Mohammed Abo Shokor bereits der dritte Spieler, den die Gelb-Schwarzen während der Saison verpflichteten.

Trainer Sascha Thomas hält große Stücke auf den Rückraumlinken. „Er ist sehr athletisch und richtig stark im Eins-gegen-eins.“ Abo Shokor kam 2016 als Flüchtling aus Syrien, spielte danach für den TuSEM Essen II in der Regionalliga Nordrhein und anschließend bis zum Sommer für den Essener Bezirksligisten HSG am Hallo.

Sein Debüt feiert Abo Shokor, der sich in den letzten Monaten bei der DJK Styrum fit hielt, bereits am Sonntag gegen die SG Langenfeld II, die ebenso wie der VfB 8:6 Punkte auf dem Konto hat. Abgesehen vom Langzeitverletzten Jan Roschig und Tobias Reich (Muskelfaserriss) kann Sascha Thomas diesmal aus dem Vollen schöpfen. „Wir stehen gut da und verspüren keinen Druck. Aber natürlich wollen wir aus den nächsten vier Spielen möglichst viele Punkte holen, um im neuen Jahr nicht direkt unter Zugzwang zu stehen“, so Thomas.

Langenfeld stuft er als „sehr abwehrstark“ ein. In Max Guggenmos und Tobias Kolletzko hat die Mannschaft von Dennis Werkmeister zudem verlässliche Torschützen. „Das ist unser Kaliber, da wird die Tagesform entscheiden“, meint Thomas.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben