Handball-Landesliga

TV Aldenrade setzt auf die Jugend – und gewinnt

SV Schermbeck, rot, spielte gegen HC Wölfe Nordrhein II in der Handball Landesliga am Samstag, 14.04.2018, Foto: Gerd Hermann / FFS FUNKE Foto Services

SV Schermbeck, rot, spielte gegen HC Wölfe Nordrhein II in der Handball Landesliga am Samstag, 14.04.2018, Foto: Gerd Hermann / FFS FUNKE Foto Services

Foto: Gerd Hermann

Duisburg.   Fünf A-Junioren sind am Sieg gegen Biefang beteiligt. VfB II siegt in Bocholt. Wölfe-Reserve verliert in Notbesetzung. GSG unterliegt dem Ersten.

Zwei Siege und zwei Niederlagen verbuchten die vier Duisburger Teams in der Handball-Landesliga.

TV Aldenrade –
TV Biefang 32:20 (19:9)

TVA: Sondram (9/2), Metzner (5), Brock, Hojan (je 4), Strehl (3), Oestermann, Roskosch (je 2), Bochynek, Fischer, Jüngling.

Gegen den Letzten musste den TVA auf mehrere Stammspieler verzichten. Dafür konnte Walsums Trainer Jörg Schnier auf seine Erfahrung aus dem Jugendbereich zurückgreifen und gleich fünf A-Junioren einbinden. Und das gelang insgesamt auch gut. „Das war ein nettes Spielchen gegen einen schwachen Gegner. Unsere Nachwuchskräfte haben viel und sehr gut gespielt. Vor allem Daniel Hojan mit seinen vier Treffern konnte sein Können zeigen“, freute sich TVA-Spieler Oliver Kratky. Überhaupt ist der Spieler und Abteilungsleiter zufrieden: „Es war der richtige Zeitpunkt, an Jörg Schnier zu übergeben. Er hat einen guten Draht zur Jugend und setzt die versprochene Einbindung in den Seniorenbereich schon gut um.“

TSV Bocholt –
VfB Homberg II 18:24 (12:14)

VfB: Krämer (6), Dürdoth (4/1), Weinand, Srsa (je 3), Brockmann (2/1), Aladag, Murmann, Thiel (je 2).

Die Homberger starteten nicht wirklich gut in die Partie, konnten in der Anfangsphase nicht die Trainingsvorgaben umsetzen. Dann ließ VfB-Trainer Sascha Thomas die Deckung umstellen. So wurde aus einem 0:5-Rückstand in der neunten Minute bis zur Pause ein 14:12-Vorsprung für die Gäste. Im Anschluss hatten die Homberger den TSV dann schon besser im Griff. Nach der Pause gelang es dann auch die Vorgaben besser umzusetzen und so schnell einen deutlichen Vorsprung herauszuspielen. So konnte der VfB einen Gang zurückschalten und das Ergebnis verwalten. „In der zweiten Hälfte war die Defensive mit Abwehr und Torhütern richtig stark, sodass wir nur sechs Gegentreffer kassiert haben. Der Angriff hat dagegen einige Fahrkarten geworfen. Die Partie haben wir also eindeutig in der Defensive gewonnen“, war VfB-Trainer Sascha Thomas am Ende einfach froh über zwei Punkte.

SV Schermbeck –
HC Wölfe Nordrhein II 26:21 (15:11)

Wölfe: Fenzel (7/1), Kaiser (6/1), Adrian, Heitmann, Kolski (je 2), Brakelmann, Hamawandi .

Nicht nur Wölfe-Trainer Nico Biermann musste erkrankt passen. Generell hatten die Rheinhauser große Mühe, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen, weil diverse Spieler kurzfristig absagen mussten. Entsprechend stand Klaus Stephan im Tor und den Platz an der Seitenlinie übernahm spontan Markus Ottersbach. „Wir haben uns trotzdem gut verkauft und das Spiel lange offen gehalten. Die Jungs haben die Aufgaben – auch auf ungewohnten Positionen – super angenommen und wieder einiges an Spielerfahrung dazugewonnen“, so Stephan.

GSG Duisburg –
TV Kapellen 15:28 (9:12)

GSG: Schweers (4), Büttner, Stratemeier (je 3), Weiland, Münstermann (je 2), Mielke.

Die Niederlage gegen den Tabellenführer ging in Ordnung. Nur die Höhe empfand GSG-Trainer Sascha Baran als ein wenig zu hoch. Dabei gelang es im ersten Durchgang noch, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. „Nach der Pause hatten wir ziemliches Wurfpech mit fünf Pfostentreffern. Wenn man gegen Kapellen so eine Phase hat, wird man gnadenlos ausgekontert“, sah der Coach einen Klassenunterschied und im TVK einen berechtigten Aufstiegsaspiranten. Mit der Einstellung seiner Mannschaft war der Übungsleiter aber zufrieden.

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