Fußball-Oberliga

VfB Homberg möchte endlich einmal ohne Gegentor bleiben

Gewinnen? Gerne! Aber bitte mit stabiler Defensive. Dennis Wibbe und seine Mitspieler vom VfB müssen in Monheim ran.

Foto: Tanja Pickartz

Gewinnen? Gerne! Aber bitte mit stabiler Defensive. Dennis Wibbe und seine Mitspieler vom VfB müssen in Monheim ran. Foto: Tanja Pickartz

Duisburg.   Erst einmal stand die Null in der laufenden Saison beim Team aus dem Duisburger Westen. Am Sonntag geht es zu einem starken Aufsteiger.

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Mit 14 Punkten – das sind doppelt so viele wie im Vergleich zur letzten Saison – nach neun Spielen fährt der VfB Homberg in der Fußball-Oberliga auf Kurs. „Es war wichtig, dass wir wieder etwas unten raus gekommen sind“, freut sich Stefan Janßen über die drei Punkte nach dem 4:3 gegen den DSC 99. Einen Wunsch hat der Trainer trotzdem noch: „Es wäre schön, wenn wir mal wieder zu null spielen würden. Das ist uns erst einmal gelungen.“ Ob dieses Vorhaben ausgerechnet im Spiel beim 1. FC Monheim (Sonntag, 15 Uhr) zum zweiten Mal gelingt, steht auf einem anderen Blatt.

Der Aufsteiger bringt es auf dem Kunstrasenplatz an der Kapellenstraße in vier Heimspielen bislang auf vier Siege bei 12:1 Toren. Da würde der VfB mit seinem zweiten Spiel ohne Gegentor seit dem 3:0 gegen Fischeln gleich mehrfach für ein Novum in der ersten Oberliga-Saison der Monheimer sorgen, in welche diese mit 16 Punkten bislang sehr erfolgreich gestartet sind. Fest steht für den VfB-Coach: „Wir kassieren in jedem Spiel zwei bis drei Tore. Das sind definitiv zu viele.“

Zwar ist es teilweise schon tragisch, dass die wenigen Chancen, die der VfB zulässt – nicht zuletzt wie beim 4:3 am Dienstag – gleich zu Toren führen. Aber bei den Treffern zum 1:2 gegen den DSC und auch beim 0:1 in Ratingen half die Homberger Defensive mit halbherzigen Abwehrversuchen auch tatkräftig mit. „Die Situationen sind vorher einfach für uns zu klären“, fordert Janßen noch mehr Konsequenz in solchen Szenarien ein. „Die Jungs pflügen aber gleichzeitig auch jeden Meter auf dem Rasen um“, hat der Trainer Verständnis dafür, dass die Konzentration in einigen der 90 Minuten mal nicht ganz auf dem Höhepunkt ist.

Ferdi Acar bricht eine Lanze für seine Teamkollegen

Die Konsequenz schlägt sich auf der anderen Seite auch im Abschluss nieder. Der Chancenwucher, allein aus den Spielen gegen Cronenberg und DSC 99 zusammengezählt, reicht für vier Spiele. Aber auch hier bricht Ferdi Acar eine Lanze für das Sturmduo Dennis Wibbe und Julien Rybacki – das zudem nicht allein die Möglichkeiten liegen lässt. „Dennis und Julien laufen sehr viel und arbeiten stark für die Mannschaft. Da darf man ihnen nicht böse sein, wenn es mal nicht klappt“, sagt der Neuzugang von Roda Kerkrade II, der mit einem Doppelpack maßgeblich am letzten Heimsieg beteiligt war. „Ich habe einiges im Fußball durchgemacht, Jetzt bin ich endgültig angekommen“, lacht der Mittelfeldmann, der – wie er sagt – kurz vor einem Profivertrag in den Niederlanden stand. „Und jetzt bin ich in der Oberliga. Im Fußball geht es schnell rauf und runter. Aber ich fühle mich sehr wohl in Homberg.“

Was den Chancenwucher angeht, glaubt Acar, „dass der Knoten auch bald richtig platzt.“ Vielleicht ja schon bei der – so Janßen – „sehr spielstarken Truppe“ aus Monheim. Wobei der Coach den Knoten lieber ins eigene Tor machen würde.

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