Handball

VfB Homberg verpasst Überraschung gegen die SG Ratingen

Gut gespielt, aber nicht gewonnen: die VfB-Spieler Sven Upitz (rechts) und  Nikolai Lenz.

Foto: Ulla Michels

Gut gespielt, aber nicht gewonnen: die VfB-Spieler Sven Upitz (rechts) und Nikolai Lenz.

Duisburg.   Der VfB Homberg unterliegt Ratingen in der Regionalliga mit 27:29. Das Team von Trainer Achim Schürmann lässt einige Großchancen ungenutzt.

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VfB Homberg –
SG Ratingen 27:29 (13:15)

VfB: Denter (18.-48.), Jäger (1.-18., 48.-60.) – Lenz (8/6), Roschig (6), Gatza (4), Wink, Szymanowicz, Brunotte (je 2), ter Haar, Gernand, Upietz (je 1), Wetteborn, Krogmann, Hüpperling.

Beinahe wäre den Regionalliga-Handballern des VfB Homberg die Überraschung gegen die Mannschaft der letzten Wochen, die SG Ratingen, gelungen. Doch in der Schlussphase vergaben die Hausherren vier Großchancen, darunter ein Wurf aufs leere Tor, da der gegnerische Torwart bei einem Angriff zugunsten eines Feldspielers auf der Bank Platz genommen hatte. Und auch ein Siebenmeter konnte nicht verwandelt werden.

„Meine Mannschaft hat sich im Saisonverlauf schon richtig gut entwickelt, aber heute hat man gesehen, dass in den entscheidenden Situation noch ein wenig Abgezocktheit und Nervenstärke fehlen“, hätte sich Hombergs Trainer Achim Schürmann nach der bitteren Niederlage in Bonn über ein Erfolgserlebnis gegen den Aufstiegsaspiranten gefreut.

Dabei zeigten die Gastgeber im Angriff eine gute Leistung. Und auch an Moral, Kampf und Wille lag es nicht, dass am Ende die zwei Punkte an Ratingen gingen. „Wir haben in der ersten Hälfte schlecht gedeckt und keinen Zugriff bekommen. Nach der Pause und einigen Umstellungen lief es deutlich besser“, fand der Coach im Spielverlauf zumindest die nötigen taktischen Mittel, um Ratingen ein wenig zu ärgern.

Noch drei Auswärtsspiele

Für den Lucky Punch reichte es aber nicht mehr – obwohl die Möglichkeiten da gewesen wären. Immerhin hatten sich die Hausherren in dieser Phase nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von fünf Toren wieder bis auf zwei Tore herangekämpft, lagen wieder in Schlagdistanz und hätten bei einer besseren Chancenverwertung zumindest den Ausgleich erzielen können. Nun muss der VfB Homberg noch dreimal auswärts ran, bevor es in die Sommerpause geht.

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