Handball

Wölfe Nordrhein lassen im Siebengebirge Bonuspunkt liegen

Sven Woyt brachte die Wölfe zwischenzeitlich in Führung.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Sven Woyt brachte die Wölfe zwischenzeitlich in Führung.

Königswinter.   Die Rheinhauser verlieren bei der HSG Siebengebirge mit 26:28. Die Gastgeber hatten am Ende den längeren Atem. Nun kommt es zum Abstiegsduell.

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HSG Siebengebirge –
HC Wölfe Nordrhein 28:26 (15:13)

Wölfe: Dönni, Brysch – Yannick Kamp, Julian Kamp (je 6), Tesch (4), Kirchner, Woyt (je 3), Plaumann (2), Schneider (2/1), Don Singh Toor, Sam Singh Toor, Kusch.

Es wäre ein netter Bonuspunkt gewesen, doch die Regionalliga-Handballer des HC Wölfe Nordrhein kehrten am Samstag dann doch mit leeren Händen aus Königswinter zurück. Die Rheinhauser verloren bei der HSG Siebengebirge mit 26:28 (13:15).

„Unser Gegner hatte am Ende den längeren Atem“, attestierte Wölfe-Trainer Thomas Molsner seinem Team zwar eine gute Leistung, am Ende fehlten aber die paar Prozent, die einen Teilerfolg möglich gemacht hätten.

Bei den Wölfen meldete sich Sebastian Schneider nach auskurierter Zerrung zurück, dafür war der zuletzt kränkelnde Max Molsner nur als Zuschauer dabei. Youngster Julian Kusch erhielt erneut Einsatzzeiten.

Mehrfach den Torwart getauscht

Die Partie war bis zum Ende hart umkämpft. Der Tabellenvierte zog zwischenzeitlich auf drei Treffer davon, die Wölfe hatten aber immer eine Antwort parat. In der 51. Minute gingen die Wölfe durch Sven Woyt sogar mit 22:21 in Führung. Die Gastgeber drehten das Ergebnis wieder, Sebastian Schneider glich per Siebenmeter zum 25:25 aus, ehe die HSG Siebengebirge eine Zwei-Tore-Führung herausspielte. Lukas Plaumann konnte noch einmal verkürzen, am Ende machten die Gastgeber durch Edgar Schulz 13 Sekunden vor dem Ende alles klar.

Thomas Molsner hätte sich in dieser Phase eine stärkere Defensive gewünscht. „Leider waren unsere Torhüter an diesem Abend kein Faktor“, wechselte Molsner mehrfach zwischen Sebastian Brysch und Jan-Patrick Dönni.

Am kommenden Sonntag geht es für die Wölfe wieder um das Kerngeschäft. Dann kommt die HSG Neuss/Düsseldorf II mit drei Siegen in Folge im Gepäck zum Abstiegsduell nach Rheinhausen. Die Wölfe sind noch nicht auf der sicheren Seite, zumal die Konkurrenz am Wochenende Siege einfuhr. „Wir haben noch genügend Matchbälle“, ist Molsner überzeugt davon, mit seinen Jungs das Klassenziel zu erreichen.

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