Leichtathletik

Auch als Einzel-Event ist der Pro Kids-Lauf ein Erfolg

Mia Deckers vom SV Rees (vorne) belegte den zweiten Platz im 1000 Meter-Schülerlauf WU8.

Foto: Thorsten Lindekamp

Mia Deckers vom SV Rees (vorne) belegte den zweiten Platz im 1000 Meter-Schülerlauf WU8. Foto: Thorsten Lindekamp

Elten.   555 Teilnehmer gehen auf die verschieden langen Strecken bei der siebten Auflage des Pro Kids-Laufs. Zuschauer feuern vom Wegesrand an.

Kinder, wie die Zeit vergeht. Der Blick auf die Uhr gehörte beim 7. Pro Kids-Lauf genauso dazu wie der sportliche Ehrgeiz der insgesamt 555 Teilnehmer. Das Silberdorf erlebte eine Laufveranstaltung, die so ganz anders ist, als das, was herkömmlich angeboten wird. Denn wie der Name schon sagt, standen die Kinder im Mittelpunkt.

Der Pro Kids Lauf wird seit 2013 vom TV Sportfreunde Elten ausgerichtet und vom Kinderfördernetzwerk Pro Kids Emmerich gefördert. Bei der Premiere in Elten vor vier Jahren hatten sich die Verantwortlichen recht kurzfristig entschieden, die Laufveranstaltung als Einzel-Event auszurichten. Danach fanden die Läufe im Rahmen des Grenzlaufs statt. Nach dem Ende der Traditionsveranstaltung im vergangenen Jahr wurde das Angebot für Kinder und Jugendliche als eigene Veranstaltung nun aber weiter fortgeführt. Mit Recht. „Es ist mehr als sonst los“, sagt dann auch Isabell Derksen, Geschäftsführerin des TV Elten, als ihr Blick über den Schulhof der Luitgardisschule schweift.

Logischerweise werden die jungen Teilnehmer von ihren Eltern und/oder Großeltern begleitet. Die Veranstalter haben dann auch dafür gesorgt, dass das Rahmenprogramm stimmt. „Wir haben heute Morgen um 7 Uhr vor Ort mit dem Aufbau begonnen“, berichtet TVE-Vorsitzende Sabrina Angenendt. Rund 40 Helfer stellt der Verein an diesem Tag, um die Veranstaltung durchzuführen.

Aufgrund des großen Angebots an verschiedenen Strecken für die unterschiedlichen Altersstufen werden parallel zu den Läufen auch schon diverse Siegerehrungen vorgenommen. Rüdiger Helmich, Vorsitzender des Stadtsportbundes Emmerich, überreicht Pokale und Siegerehrungen, schüttelt Hände. Tim-Simon Burow stellt über die Beschallungsanlage die Gewinner und Platzierten vor. Immer wieder brandet Applaus auf.

Knöllchen für Falschparker

Gleichzeitig kommentiert Ferdi van Heukelom das Geschehen auf der Strecke. Zudem gibt er wichtige Tipps und Anregungen. Denn gerade beim Bambinilauf können sich die Veranstalter kaum vor Anmeldungen retten. Über 180 sind es. „Wir lassen die Bambini in mehreren Gruppen starten, weil es sonst zu gefährlich wird“, erklärt Sabrina Angenendt. Die verschiedenen Gruppen beginnen auf der Bergstraße, biegen in die Martinusstraße ein, umkurven eine Wendemarke und laufen dann Richtung Ziel an der Bergstraße.

Bei den Läufen über 1000 Meter wird an der Ecke Martinusstraße/Sandstraße gestartet.

Die Fußgängerwege sind dabei gut gefüllt. Etwas ärgerlich: Eine Handvoll Autofahrer hat die Parkverbotsschilder ignoriert und steht noch auf der Strecke. „Die Polizei ist informiert und die bekommen alle ein Knöllchen“, erzählt Angenendt, die im Vorfeld eigentlich gar nicht so glücklich mit dem Termin so kurz nach Ferienende war. „Ursprünglich wollten wir am 24. September die Läufe austragen, aber das haben wir nicht genehmigt bekommen, weil an dem Sonntag Bundestagswahl ist und das Martinus-Stift als Wahllokal dient.“

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