Hallenfußball

Das dunkelgrüne Team siegt beim I-Cup der Lebenshilfe

Bei der siebten Auflage des I-Cups hatten alle Teilnehmer wieder viel Spaß.

Foto: Klaus-Dieter Stade

Bei der siebten Auflage des I-Cups hatten alle Teilnehmer wieder viel Spaß. Foto: Klaus-Dieter Stade

Rees.   Bereits zum siebten Mal hatte die Lebenshilfe Unterer Niederrhein eingeladen – diesmal in die Dreifachsporthalle am Reeser Westring.

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Das inklusive Fußballturnier in der frisch renovierten Reeser Dreifachsporthalle am Westring begeisterte rund 150 Spieler und Zuschauer. Der Höhepunkt: Ein packendes Finale, aus dem das Team „Dunkelgrün“ als Sieger hervorging.

Der siebte „I-Cup“ der Lebenshilfe Unterer Niederrhein war spannend bis zur letzten Minute – und auch darüber hinaus. Denn nach der regulären Spielzeit stand es zwischen den Teams „Dunkelgrün“ und „Hellblau“ 1:1 und der Sieger musste im Neunmeterschießen ermittelt werden.

Entscheidung im Neunmeterschießen

Mit 6:5 hatte „Dunkelgrün“ am Ende das Quäntchen Glück auf seiner Seite. „Im letzten Jahr war es schon spannend“, berichtet Detlef Laufenburg von der Lebenshilfe und Mitorganisator des Turniers. „Aber dieses Finale hat jedes Fußballherz höher schlagen lassen.“

Sowohl Zuschauer als auch Spieler fieberten fleißig mit und zeigten sich begeistert von dem besonderen und ansteckenden Flair des I-Cups, bei dem Spaß, Teamgeist und Fairness im Vordergrund stehen. „Das war der fairste I-Cup aller Zeiten“, ist sich Detlef Laufenburg sicher. „Allen Spielern gilt ein großes Lob für ihre Disziplin und ihren respektvollen Umgang miteinander.“ Was ihn besonders freut, ist die Fußballbegeisterung gerade auch von den jungen Spielern. So hat beispielsweise die E-Jugend des SV Schwarz-Weiß Ringenberg beim Turnier mitgemacht und direkt die Pokale für das schönste Tor und den besten Spieler abgeräumt. „Die Jungs waren voll motiviert, waren fest ins Team eingebunden und sind gerannt für den Sieg“, so Laufenburg. „Sie haben richtig viel Leben in die Halle gebracht.“

Bevor Werner Esser, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Unterer Niederrhein, und Mariehilde Henning, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Rees, das Turnier offiziell eröffneten, stand aber erstmal die traditionelle Team-Auslosung auf dem Programm. Aus 90 Fußballbegeisterten jeden Alters – mit oder ohne Handicap, allein oder als Verein, mit Fußballerfahrung oder nicht – entstanden zehn kunterbunte Teams, die im Laufe des Tages wieder auf beeindruckende Art und Weise zu einer Mannschaft zusammenwuchsen. Dazu gehörten Mitarbeiter der Lebenshilfe, Fußballer des FC Horizont, Mitarbeiter der Firma Novoferm, Mitglieder des Halderner Lauftreffs und viele andere Hobbyspieler.

Pokal für Birgit Fischer

Apropos (keine) Fußballerfahrung: Birgit Fischer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rees spielte an diesem Tag zum ersten Mal Fußball – mit großem Erfolg. Ihr Talent und ihr Einsatz wurden mit dem Pokal für die beste Spielerin belohnt.

Eine besonders wertvolle Überraschung hatte Mariehilde Henning noch im Gepäck. Sie brachte als Geschenk der Stadt Rees den offiziellen Spielball der anstehenden Fußball-WM mit und überraschte damit das Organisationsteam des I-Cups. Dazu gehört neben der Lebenshilfe auch Edwin Irro, Abteilungsleiter des Behindertensports beim SV Rees. „Dank unserer guten Zusammenarbeit ist das Gemeinschaftsprojekt I-Cup so erfolgreich geworden“, betont Angela Junker aus dem Organisationsteam der Lebenshilfe. „Da lag es nahe, dass wir den Ball an Edwin Irro und seine Fußballjungs weitergereicht haben.“

Doch nicht nur die Organisatoren haben dazu beigetragen, dass die Veranstaltung auch in diesem Jahr ein voller Erfolg war. Hier sind besonders die Schiedsrichter zu erwähnen, die ihre Aufgabe stets gewissenhaft erledigten sowie die zahlreichen weiteren Helfer, die für den gelungenen Ablauf sorgten.

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