Fußball

Der RSV Praest wartet immer noch auf den Dosenöffner

Die Praester Defensive um Nils Wenk (re.) musste zuletzt auch  gegen den SV Sonsbeck drei Gegentreffer hinnehmen.

Die Praester Defensive um Nils Wenk (re.) musste zuletzt auch gegen den SV Sonsbeck drei Gegentreffer hinnehmen.

Foto: Judith Michaelis / FUNKE Foto Services

Praest.  Das noch punktlose Schlusslicht aus Praest reist am Sonntag zum Mitaufsteiger TSV Wachtendonk-Wankum. Anpfiff der Begegnung wird um 16 Uhr sein.

Beim TSV Wachtendonk-Wankum gastierte der RSV Praest auch in seiner ersten Landesliga-Saison. Am 1. Mai 2013 gab es in einem turbulenten Spiel eine 3:4-Niederlage. Wenig später war dann der Abstieg der Emmericher besiegelt. Auch momentan sieht es nicht besonders rosig in punkto Klassenerhalt für die Schwarz-Gelben aus, die nach sechs Partien noch keinen Zähler auf dem Konto haben. Zuletzt musste sich das Schlusslicht dem Spitzenreiter SV Sonsbeck mit 0:3 geschlagen geben.

Kein normaler Aufsteiger

Auch der inzwischen von Guido Contrino gecoachte Gastgeber ist neu in der Landesliga. „Das ist aber kein normaler Aufsteiger“, ist RSV-Trainer Roland Kock bewusst, dass der Konkurrent nach einer überlegenen Bezirksliga-Saison und weiteren Verstärkungen über viel Potenzial verfügt. Aktuell haben die Gastgeber bereits viermal die Punkte geteilt und stehen mit sieben Zählern auf Platz acht.

Zumindest mal einen Zähler mitzunehmen, ist dann auch das Ziel des RSV. „Um eine Chance zu haben, werden wir vieles richtig machen müssen“, hofft Kock, dass bei seiner Mannschaft endlich der Knoten platzt. „Es fehlt einfach das Erfolgserlebnis“, wartet der Coach mit seiner Mannschaft sehnsüchtig auf den Dosenöffner. „Beim Training ziehen weiterhin alle mit“, hat Kock bisher nicht festgestellt, dass sich in irgendeiner Form Resignation breit macht.

Wezendonk und Schumann fehlen

Fehlen werden am Sonntag Mike Wezendonk studienbedingt und Marvin Schumann (Quarantäne). Beim TSV ist Torjäger Markus Müller nicht dabei, da er seine fünfte gelbe Karte absitzen muss.

Geleitet wird die Partie übrigens von Lena Mertens – wie schon vor anderthalb Jahren beim letzten Praester Auftritt in Wachtendonk. Damals war die Begegnung zunächst wegen Sturmböen abgesagt worden, so dass beide Teams einen zweiten Anlauf unternehmen musste. Mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck musste der RSV schließlich die Rückreise antreten. Das wollen die Praester diesmal besser machen.

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