Fußball

Der SV Haldern verkürzt mit einem Sieg weiter den Abstand

Der gut aufgelegte Julian Otten (re.) erzielte den ersten Halderner Treffer.   

Foto: Konrad Flintrop

Der gut aufgelegte Julian Otten (re.) erzielte den ersten Halderner Treffer.    Foto: Konrad Flintrop

Haldern.   SV Haldern - 08/29 Friedrichsfeld 2:0. Julian Otten und Matthias Bauhaus treffen in der Bezirksliga-Begegnung für den Tabellenvorletzten.

Für Holger Pistel hätte der Sonntagnachmittag nicht besser laufen können. Zunächst feierte der Trainer mit dem SV Haldern einen 2:0 (1:0)-Erfolg gegen die SV 08/29 Friedrichsfeld, wenig später durfte der Schalke-Fan auch noch über einen 2:0-Erfolg im Revier-Derby gegen Borussia Dortmund jubeln. Durch den zweiten Dreier innerhalb von vier Tagen konnten die Lindendörfler den Abstand auf das rettende Ufer weiter verkürzen. Der Tabellenvorletzte der Bezirksliga hat jetzt nur noch zwei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz.

Die erste Hälfte ging ganz klar an die Hausherren, die nach 45 Minuten verdient mit 1:0 führten. Den Treffer erzielte Julian Otten nach 32 Minuten. Der erneut sehr agile Mittelfeldspieler kam nach einem Halderner Angriff über die linke Seite im Strafraum an den Ball und versenkte aus zwölf Metern.

Außerdem hatte Kapitän Matthias Bauhaus zwei gute Möglichkeiten. In der 14. Minute hatte er nach einem erfolgreichen Pressing der Hausherren schon den Torwart umspielt, wurde aber zu weit abgedrängt. In der 37. Minute stürmte dann Christopher Kipp aufs Friedrichsfelder Tor zu und legte quer auf Bauhaus, dessen Schuss aber geblockt wurde. „Zur Pause hätten wir durchaus schon mit 2:0 führen können“, stellte Holger Pistel fest.

Siebenminütige Unterbrechung

In der 52. Minute folgte eine siebenminütige Unterbrechung, als der Friedrichsfelder Keeper Marius Grune vom eigenen Mitspieler unterlaufen wurde und unglücklich auf den Rasen fiel. Mit Rippenbrüchen musste der Schlussmann vom Krankenwagen abgeholt werden. So musste der zweite Keeper Christian de Groodt, der schon in der 35. Minute als Feldspieler eingewechselt worden war, doch noch zwischen die Pfosten.

Die Pause tat den Gastgebern aber scheinbar überhaupt nicht gut, die in der Folge gar nicht mehr ins Spiel fanden, während sich die Gäste nun doch das eine oder andere Mal dem Tor der Rot-Weißen näherten. In dieser Phase zeichnete sich vor allem der Halderner Keeper Nico Hakvoort mit einer enorm sicheren Vorstellung aus. Dann hatten die Lindendörfler auch das notwendige Quäntchen Glück, als der Friedrichsfelder Finn Müller den Pfosten traf (77.). „Da haben wir längere Zeit um das Gegentor gebettelt“, konnte auch Pistel mit der Vorstellung seiner Elf, die nach dem Donnerstagsspiel jetzt auch etwas müde wirkte, in der zweiten Hälfte nicht zufrieden sein.

In der 80. Minute erreichte dann aber mal ein langer Ball von Christopher Kipp seinen Angriffspartner im Strafraum und diesmal netzte Matthias Bauhaus zum 2:0 ein. Endgültig entschieden war die Begegnung dann zwei Minuten später, als Gäste-Akteur Marco Horstkamp vom souveränen Schiedsrichter wegen Meckerns die Ampelkarte sah. In der Nachspielzeit traf Bauhaus aus spitzem Winkel noch die Latte.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik