Fußball

Der SV Haldern will den Lauf des Gastgebers stoppen

Yannik Duesing (re.) und Linus Meier sind mit dem SV Haldern heute in Königshardt erneut auf einem Kunstrasenplatz gefordert.

Foto: Christoph Wojtyczka

Yannik Duesing (re.) und Linus Meier sind mit dem SV Haldern heute in Königshardt erneut auf einem Kunstrasenplatz gefordert.

Haldern.   Das Team von Holger Pistel tritt heute Abend um 20 Uhr in der Bezirksliga zur Nachholbegegnung bei den Sportfreunden 1930 Königshardt an.

Eigentlich hatte der SV Haldern im Dezember die Sportfreunde aus Königshardt zum Bezirksliga-Spiel empfangen sollen. Das Match im Lindenstadion hatte aber abgesagt werden müssen. Um die Wahrscheinlichkeit einer Austragung deutlich zu erhöhen, einigten sich die beiden Vereine darauf, das Heimrecht zu tauschen, so dass dass das noch ausstehende Hinspiel für heute Abend um 20 Uhr auf dem Kunstrasen im Oberhausener Stadtteil angesetzt worden ist.

Nach einem doch recht holprigen Saisonbeginn trumpfen die Königshardter seit Anfang November richtig auf, gewannen die letzten fünf Begegnungen und erzielten dabei satte 24 Tore, am vergangenen Sonntag gab es erneut einen hohen 5:0-Sieg im Verfolgerduell beim SC 26 Bocholt. Damit hat sich der Absteiger aus der Landesliga inzwischen bis auf den fünften Platz verbessert.

Lukas Zitter ist gesperrt

Ziel der Lindendörfler wird es daher sein, die gefährliche Offensive der Hausherren nicht ins Rollen kommen zu lassen und kompakt zu stehen. Auch die Rot-Weißen haben bekanntlich in der zweiten Hälfte der Hinrunde eine Aufholjagd gestartet und dürfen sich trotz des vorletzten Tabellenplatzes weiterhin Hoffnungen auf den Klassenverbleib machen. Am Sonntag gab es im ersten Nachholspiel dieses Jahres eine sehr unglückliche 1:2-Niederlage beim Tabellenzweiten TuB Bocholt. „Wenn wir heute eine ähnliche Leistung abrufen, sind wir sicherlich auch in Königshardt nicht chancenlos“, meint der Halderner Trainer Holger Pistel, den der zuletzt sehr engagierte Auftritt seiner Mannschaft beim Aufstiegsaspiranten trotz der frostigen Temperaturen durchaus erwärmen konnte. „Das war in Bocholt von der Nummer eins bis zur Nummer elf eine gute Leistung“, stellte Pistel fest. Einziges Manko: Sie wurde nicht belohnt.

Zumindest eine personelle Änderung wird Holger Pistel beim Gastspiel im nördlichen Ruhrgebiet vornehmen müssen, da Lukas Zitter nach seiner Gelb-Roten Karte in Bocholt gesperrt ist. Der Coach überlegt noch, wie er den Ausfall des Offensivspielers auffangen wird. Alternativen stehen genügend zur Verfügung. Alle Akteure sind einsatzbereit und beim Training. Weil aktuell Semesterferien sind, können derzeit auch die Studenten alle Einheiten mitmachen.

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