Frauenfußball

Die Emmericher Eintracht siegt, die Landesligisten patzen

Philine von Bargen (li.) erzielte das 3:2 für die Emmericher Eintracht.

Foto: Thorsten Lindekamp

Philine von Bargen (li.) erzielte das 3:2 für die Emmericher Eintracht. Foto: Thorsten Lindekamp

Am Niederrhein.   Emmericherinnen schlagen den HSC Berg mit 4:2. Trainer Ulrich Lammers ärgert sich sehr über die 2:3-Pleite des SV Haldern gegen BW Fuhlenbrock.

Mächtig angefressen war Ulrich Lammers, Trainer des SV Haldern, nach der 2:3 (0:2)-Niederlage seiner Landesliga-Mannschaft gegen BW Fuhlenbrock. „Der Gegner war vorher die Schießbude der Liga und wir machen uns da zur Lachnummer. Gegen so ein Team darfst du einfach nicht verlieren. Ich verstehe das auch nicht, denn wir waren ja eigentlich richtig gut drauf“, ärgerten den Coach unter anderem die haarsträubenden Defensiv-Schnitzer seiner Mannschaft, die in der ersten Hälfte durch zwei Eigentore mit 0:2 (3., 29.) in Rückstand geriet. Ebenfalls schlecht sah die Abwehr der Lindendörflerinnen beim 0:3 direkt nach dem Wechsel aus.

Anschließend waren die Haldernerinnen um eine Ergebniskorrektur bemüht und kamen auch durch einen Doppelschlag von Bergisa Heide (62., 65.) auf 2:3 heran, doch der Ausgleich sollte trotz klarer Dominanz bis zum Abpfiff nicht mehr fallen. So verpasste die eingewechselte Anne Kurzweil kurz vor Schluss das 3:3 und die Rot-Weißen mussten wie schon in der letzten Saison eine bittere Heimniederlage gegen den Konkurrenten aus dem Ruhrgebiet hinnehmen.

SV Rees verliert beim SV Budberg II

Auch der SV Rees kassierte mit einem 0:2 (0:1) beim SV Budberg II eine Niederlage und bleibt damit in der Landesliga auf dem zehnten Platz. Die Grün-Weißen mussten erneut zahlreiche Stammspielerinnen ersetzen. Gerade in der Offensive machte sich das Fehlen von Kira Lamers, Juliane Nieder und Verena Wonsikowski deutlich bemerkbar. Die Reeser Elf kam trotz deutlich mehr Ballbesitz kaum zu Torchancen und hatte über 90 Minuten meist nur bis zum gegnerischen Strafraum eine Spielidee, die spätestens dort gestoppt wurde. Die Gastgeberinnen agierten meist mit langen Bällen in die Spitze und nutzten ihre Chancen konsequent.

In der 12. Minute münzten die Hausherrinnen gleich ihre erste Möglichkeit zum 1:0 um. Nach 71 Minuten war es erneut Annika Sophia Michel, die zum 2:0-Endstand traf. „Wir waren aufgrund der Personalmisere chancenlos und müssen nun darum kämpfen, die kommenden Wochen einigermaßen unbeschadet zu überstehen“, blickte der Reeser Coach Uwe Landman schon auf die nächsten Begegnungen, in denen die Lage ähnlich angespannt bleiben dürfte.

In der Bezirksliga kam die Emmericher Eintracht nach einem 1:2-Pausen-Rückstand noch zu einem 4:2-Sieg gegen den HSC Berg.

„Wir waren haushoch überlegen, lassen jedoch etliche hundertprozentige Chancen aus, wobei aber auch die gegnerische Torhüterin richtig gut gehalten hat“, berichtete Eintracht-Coach Chris Hempel. „In der ersten Hälfte liegen wir auch nur aufgrund von anderthalb Eigentoren zurück“. Zunächst begünstigte eine unglückliche Aktion von Torfrau Nicole Kratz das 0:1 (7.), beim 1:2 (38.) traf Rahel Janßen ins eigene Gehäuse.

Für die Eintracht waren Aileen Heselmann (30.) sowie nach der Pause Miriam Kemmetter (57.), Philine von Bargen (57.) und Fabienne Vennemann (90.) erfolgreich.

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