Handball

Die Herren der HSG HMI siegen deutlich beim Angstgegner

Kai Schumacher erzielte drei Treffer beim Sieg der HSG in Moers.

Kai Schumacher erzielte drei Treffer beim Sieg der HSG in Moers.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Am Niederrhein.  Im Bezirksliga-Auftaktmatch kann sich das Team aus Haldern/Mehrhoog/Isselburg in Moers mit 29:22 behaupten. Damen gewinnen mit 27:16 in Voerde.

Einen erfolgreichen Start in die neue Bezirksliga-Spielzeit konnten die Teams der Handballspielgemeinschaft Haldern/Mehrhoog/Isselburg verbuchen. Während die Herren mit 29:22 (11:12) beim Angstgegner Moerser SC gewannen, siegten die Damen mit 27:16 (15:6) beim TV Voerde.

Die Mannen von Trainer Sven Esser hatten ihre letzten drei Auswärtspartien in Moers allesamt verloren, diesmal machte es die HSG aber besser. Die Vereinigten waren in ihrem ersten Pflichtspiel von Beginn an auf der Hut und führten nach 27 Minuten mit 11:9. Doch kurz vor der Pause kam ein Bruch ins Spiel. Nach drei Treffern der Gastgeber ging es dann mit einem 11:12-Rückstand in die Kabine.

Rückstand zur Pause

„Wir haben in der ersten Hälfte relativ viel liegen lassen und uns das Leben unnötig schwer gemacht. Es gab Befürchtungen, dass es so läuft wie die letzten Begegnungen in Moers, da wir es verpasst haben, das Spiel in unsere Richtung zu bringen“, resümierte HSG-Coach Esser.

Nach dem Wechsel drehte die HSG aber auf und zeigte ihre ganze Klasse, so dass man sich nach 40 Minuten einen Vier-Tore-Vorsprung rausspielen konnte. Diese Führung gaben die Gäste nicht mehr aus der Hand und machten das Ergebnis am Ende deutlich. „Die zweite Hälfte war recht souverän und wirklich ordentlich. Da haben wir vorne bessere Lösungen gefunden und auch die einfachen Chancen aus der zweiten Welle deutlich besser genutzt“, so der Übungsleiter: „Wichtig war, dass wir das erste Spiel gewonnen haben, egal wie. Dass wir uns noch deutlich steigern müssen und wollen, das ist klar.“

HSG-Herren: Bucksteeg, Bagar – Ising (4), Schnelting, Roes (4), Büdding, Schumacher (3), Schepersmann (2), Lonscher, Nehling (3), Arendsen (8), Marks, Fischer, Birkhan (5).

Sobotta lobt den Spielfluss

Auch die Damen sind mit einem deutlichen Sieg in die neue Saison gestartet. Beim TV Voerde gewann die Sieben von Trainer Ralf Sobotta mit 27:16 (15:6). „Ich bin absolut positiv überrascht, welche Leistung wir gezeigt haben. Es war toll anzuschauen, mit welchem Spielfluss wir agiert haben. Dafür, dass es das erste Spiel der Saison war, war das wirklich klasse“, lobte der HSG-Coach seine Mannschaft und führte fort: „Die Mädels haben alles das umgesetzt, was wir vorher besprochen haben.“

In der Offensive überzeugten vor allem Anna Bücker und Lea Becker in der Rückraummitte. „Mir hat sehr gut gefallen, wie sie die Spielzüge angezogen haben und die Rückraumspielerinnen zum Kreuzen gebracht haben“, so Sobotta, der zudem die Torhüterinnen Sandra Terfurth und Helen Schnelting lobte: „Sandra hat mit ihrer Routine Ruhe ins Spiel gebracht und viele Bälle gehalten. Auch Helen, die in den letzten 15 Minuten zum Einsatz kam, hat super gehalten. Da können wir uns nicht beklagen.“

Franka Roes studiert nun in Thüringen

Einen Wermutstropfen gibt es für die HSG aber doch. Franka Roes wird den Vereinigten in nächster Zeit nicht zur Verfügung stehen. Die junge Rückraumspielerin beginnt ein Studium in Thüringen. „Franka hat spielerisch und menschlich perfekt in die Mannschaft gepasst. Wir wünschen ihr alles Gute. Wenn sie dann mal hier ist, wird sie auch in der ersten oder zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen.“

HSG-Damen: Terfurth, H. Schnelting – A. Schnelting (1), Becker (1), Bruckwilder (5), Helling (3), Müller (3), Sperling, Praest, Nehling (5), Esser (1), Haves (4), A. Bücker (2), Hövelmann (2).

Zudem hatte auch die neue zweite Damenmannschaft der HSG ihr erstes Spiel. Beim TV Voerde II gab es in der Kreisliga einen 17:8-Erfolg. „Das war eine klasse Leistung, vor allem weil sie ja in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt haben“, erklärte Sobotta, der interimsweise auch das zweite Frauenteam coachte.

HSG-Damen 2: Schade – Deelmann (1), Ketteler (2), Jungblut, Helling (1), Müller, Vievering (1), Groll (4), Esser (1), Sperling (1), Gorges, Hoffmann (4), Holzer (3).

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