Schulsport

Ein fairer Wettkampf

Foto: WAZ FotoPool

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Praest.  Denise Schröter war restlos begeistert. „Wahnsinn, so gut können das wirklich nicht alle Kinder“, sagte sie. Schröter betreute gestern mit ihrem Kollegen Michel Denzau die Speed4-Schulmeisterschaft in der Michaelschule in Praest. Unter anderem die Klasse 1a mit ihrer Sportlehrerin Claudia Haps stellte sich dem Parcours mit Lichtschranken. Das Ergebnis fiel in jedem Fall positiv aus.

Denn es geht nicht nur um Geschwindigkeit. Reaktionszeit, Beweglichkeit und durch den Slalomlauf auch Koordinationsfähigkeiten werden von den Schülern verlangt und genau erfasst. Direkt im Anschluss an einen Lauf erhalten die Kinder ihr Ergebnis ausgedruckt in die Hand. „Das ist ein ganz fairer Wettbewerb, bei dem nicht unbedingt auch der schnellste Läufer am Ende die beste Zeit hat“, wusste Denise Schröter aus Erfahrung zu berichten. Denn wer den Start, der durch ein grünes Signal an der Ampel angezeigt wird, verschlafe, habe kaum noch eine Chance, die verlorene Zeit wieder wettzumachen.

Eben genau der faire Aspekt gefällt auch Claudia Haps. Darüber hinaus habe die gesamte Veranstaltung aber durchaus auch einen pädagogischen Effekt, denn jeder Schüler hat gleich mehrmals die Chance, den Parcours zu absolvieren. „Die Kinder sehen so, wenn sie üben, können sie sich verbessern“, erklärte die Sportlehrerin.

Neben der Michaelschule beteiligen sich auch noch weitere Grundschulen in Emmerich und Rees in dieser Woche an der Speed4-Schulmeisterschaft. Darüber hinaus sind auch noch weitere Sportvereine mit im Boot (die NRZ berichtete).

Urkunden und Pokale

Am kommenden Samstag, 22. März, ab 10.30 Uhr steht dann im Autohaus Fisser+Scheers, Sandbahn 9, in Emmerich das große Stadtfinale auf dem Programm. Jedes Kind, das dann dort teilnimmt, bekommt eine Erinnerungsmedaille und eine eigene Urkunde. Die drei Erstplatzierten erhalten einen Siegerpokal.

Neben dem eigentlichen Wettbewerb gibt es auch Überraschungen durch die Sponsoren vor Ort. Auf jedem Bons, den die Schüler erhalten, ist immer ein Logo dieser Sponsoren erhalten. Hat man Bons mit jeweils zwei gleichen Logos gesammelt, kann man sich im entsprechenden Geschäft eine kleine Überraschung abholen.

Kinder in Bewegung zu bringen, war das Hauptziel von Wolfgang Paes, der die Speed4-Meisterschaft erfunden hat. „Er war immer schon unheimlich sportaffin“, erinnerte sich Katja Meenen, die vor einigen Jahren mit Wolfgang Paes beim TC Ford Köln Tennis spielte, und jetzt als Ansprechpartnerin vor Ort in Emmerich und Rees für die Schulmeisterschaften fungiert.

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