Basketball

Erfolg des U16-Teams nach der zweiten Verlängerung

Björn Radefeld (li.) und Bent Frisch erkämpften mit der Emmericher U16 einen 70:61-Erfolg in Sterkrade.

Björn Radefeld (li.) und Bent Frisch erkämpften mit der Emmericher U16 einen 70:61-Erfolg in Sterkrade.

Foto: Klaus-Dieter Stade

Emmerich.   Nachwuchs-Mannschaft des FKB Emmerich behält im Oberliga-Spiel bei den Sterkrade 69ers letztlich mit 70:61 die Oberhand. Spitzenspiel am Samstag.

Das bisher mit Abstand hitzigste und nervenaufreibendste Spiel der Oberliga-Saison lieferte sich die U16-Mannschaft des FKB Emmerich bei den Sterkrade 69ers. Beim Tabellenneunten konnten die Gäste schließlich einen 70:61-Sieg nach zweimaliger Verlängerung erkämpfen.

Anders als im Hinspiel traten die Oberhausener diesmal mit vollständigem Kader an. Nachdem das erste Viertel mit 17:11 für Emmerich ausgegangen war und der Vorsprung bis zur 17. Minute auf 31:13 weiter ausgebaut werden konnte, brach das Spiel der Gäste plötzlich ein und es ging nur noch mit einer Führung von 31:20 in die Pause, wobei bis dahin beim Sterkrader Team ausschließlich der Aufbau- und der Center-Spieler punkteten.

Schwache Freiwurfquote

Die Konzentration des FKB ließ zu Beginn des dritten Viertels erheblich nach, dem Gegner wurden zu viele einfache Punkte ermöglicht. So ging es bei einem Stand von 41:40 für Sterkrade in das vierte Viertel. Die letzten zehn Minuten punkteten die beiden Mannschaften im Wechsel. Fatal für Emmerich war in diesem Spielabschnitt die schwache Freiwurfquote, die bei nur einem versenkten von acht Würfen lag.

Schließlich mussten beide Teams bei einem Gleichstand von 52:52 in eine Fünf-Minuten-Verlängerung. In der letzten Minute stand es 58:56 für Sterkrade. Bent Frisch musste nach einem Foul in den finalen Sekunden an die Freiwurflinie und versenkte beide zum 58:58, so dass es eine zweite Extra-Zeit gab.

In die Karten spielte den Emmerichern nun, dass sowohl der gegnerische Aufbauspieler als auch der Center wegen ihres fünften Fouls vom Feld mussten. Nun funktionierten die Emmericher Defensive und die Rebound-Arbeit wesentlich effizienter, was dann der entscheidende Faktor zum letztendlichen 70:61-Erfolg sein sollte.

„Wir haben uns deutlich unter Wert verkauft und daran müssen wir weiter arbeiten“, meinte FKB-Coach Henrik Janßen.

Am nächsten Samstag, 21. April, erwartet der FKB als Tabellendritter den Spitzenreiter SC Bayer Uerdingen um 15 Uhr in der heimischen Halle.

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