Fußball

Erneut kommt ein Spitzenteam zum Offenberg nach Praest

Der RSV Praest trifft auf TuB Bocholt.

Foto: Klaus-Dieter Stade

Der RSV Praest trifft auf TuB Bocholt.

Praest.   Der RSV Praest empfängt am Sonntag den Tabellenführer TuB Bocholt. Die personelle Situation ist weiterhin nicht rosig bei den Gastgebern.

Die Aufgabe für den RSV Praest wird nicht leichter. Nachdem das Team von Roland Kock im Nachholspiel unter der Woche gegen BW Dingden den Kürzeren gezogen hatte, gibt nun am morgigen Sonntag der Bezirksliga-Tabellenführer seine Visitenkarte am Offenberg ab. Die Partie gegen TuB Bocholt wird um 15 Uhr von Schiedsrichter Hendrik Heuvens angepfiffen.

„Wir müssen die Situation einfach so annehmen, wie sie ist“, fordert Kock, der allerhöchsten Respekt vor der Leistung der Bocholter hat, die als Aufsteiger nun vor dem zweiten Aufstieg in Folge stehen. „Das ist eine eingespielte Truppe.“

Kock hofft auf Zählbares

Nach wie vor nicht besonders rosig sieht’s beim Personal der Hausherren aus. Immerhin sind Justin Ising und Jonas Wilde, die unter der Woche gefehlt haben, wieder mit dabei. Definitiv nicht zum Einsatz kommen Michal Szczepinski, der weiter krank ist, und Marvin Schwarz, der an einer Oberschenkelverletzung laboriert. Der langzeitverletzte Torhüter Dennis Döring ist ebenfalls noch keine Option für Sonntag.

Neben den Ausfällen bangt Kock noch um ein Quintett an Spielern, die alle auf der Kippe stehen. Dennis Thyssen könnte aus beruflichen Gründen ausfallen. Marcel Heiliger hatte einen privaten Termin. Zudem klagen Kevin Doos, Michael Schulz und Leon Elders über Wehwehchen, die einen Einsatz verhindern könnten.

Grundsätzlich sind dies keine guten Aussichten im Abstiegskampf. Dennoch hält der erfahrene Praester Coach überhaupt nichts davon, auf die Konkurrenz zu schauen. „Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren“, sagt Kock, der zum aktuellen Zeitpunkt auch keine Rechenspiele für den Klassenerhalt anstellen möchte. „Wenn man sich die letzten Wochen anschaut, merkt man ja, dass man mit irgendwelchen Tipps meist falsch liegt.“

Auch wenn der Spitzenreiter eine hohe Hürde ist, will Kock nicht, dass seine Elf wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange agiert. „Auch gegen eine Mannschaft wie TuB Bocholt würde ich gerne etwas Zählbares zu Hause halten, aber mir ist auch klar, dass es schwer wird“, sagt er.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik