Fußball

Erstmals bleibt das Praester Tor in dieser Saison sauber

Für Calvin Stein (li.) und den RSV Praest endete das Spiel in Krechting mit einer Nullnummer.

Für Calvin Stein (li.) und den RSV Praest endete das Spiel in Krechting mit einer Nullnummer.

Praest.   SV Krechting - RSV Praest 0:0. Die Schwarz-Gelben können einen Zähler holen und vergrößern den Abstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte.

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Zum ersten Mal blieb der RSV Praest in dieser Bezirksliga-Saison ohne Gegentor. Da die Schwarz-Gelben aber auf der anderen Seite auch selbst keinen Treffer erzielen konnten, gab es gestern ein 0:0 beim SV Krechting. Weil gleichzeitig der SV Hamminkeln mit 2:3 gegen BW Oberhausen verlor, konnten die Praester den Vorsprung trotz der Nullnummer auf den Relegationsplatz auf vier Zähler ausbauen. Für die Gastgeber gehen die Bezirksliga-Lichter bei nun fünf Punkten Rückstand auf Hamminkeln und nur noch zwei Spieltagen langsam aber sicher aus.

Verspäteter Spielbeginn

Die Partie in Krechting begann mit 20 Minuten Verspätung, weil nach einem Wolkenbruch die Linien nicht mehr zu sehen waren. Was die beiden Teams dann in der ersten Hälfte boten, passte zum tristen Wetter. Beide Teams agierten sehr fahrig, so dass es lediglich zwei Szenen gab, die so etwas wie Torgefahr heraufbeschworen. In der vierten Minute verpasste ein abgefälschter Schuss von RSV-Angreifer Dennis Thyssen das Ziel, in der 20. Minute musste der Praester Keeper Daniel Vollmer das erste Mal ernsthaft eingreifen. „Wir müssen das einfach besser ausspielen“, monierte RSV-Coach Roland Kock immer wieder die Unzulänglichkeiten seiner Mannschaft im Spiel nach vorne.

Kurios wurde es dann fünf Minuten nach dem Wechsel, als der Referee nach einem Krechtinger Handspiel zunächst einen Elfmeter anzeigte, diesen aber wenig später wieder zurücknahm, weil der Ball zuvor im Aus gewesen war – was auch RSV-Kapitän Juri Wolff gegenüber dem Unparteiischen eingeräumt hatte. Nach einer Stunde hatten die Gäste dann ihre beste Phase und Sven Dienberg zweimal den Führungstreffer auf dem Schlappen (61., 65.), scheiterte aber am starken SVK-Keeper.

Auf der anderen Seite setzte Kevin Schildt einen Kopfball aus kurzer Distanz völlig freistehend über das Gehäuse (68.). Anschließend verpasste auch ein Kopfball von Dennis Thyssen das Ziel (71.).

In der Schlussphase demon-strierten dann die Hausherren, warum sie auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen und bislang die wenigsten Tore aller 18 Teams erzielt haben. So vergaben sie gleich mehrere gute Gelegenheiten. In der 81. Minute konnte zunächst Vollmer einen Ball mit etwas Glück an die Latte lenken und vier Minuten später parierte der Praester Keeper noch einmal. Frei zum Kopfball kam dann Krechtings Kapitän Hendrik Klein-Heßling, doch auch er setzte den Ball über den Kasten (89.). Passend zum Spiel ging dann auch der letzte Kopfball drüber – von Juri Wolff in der Nachspielzeit.

„Das war teilweise richtig verkrampft und nach hinten heraus müssen wir noch froh sein, nicht verloren zu haben“, musste Kock schlussendlich zufrieden sein, dass sein Team im Kampf um den Klassenerhalt am Ende zumindest einen Punkt mitnehmen konnte.

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