Fußball

Keine Stammformation beim SV Vrasselt in Sicht

Beim Derby in Praest konnten die Vrasselter zweimal über eine Führung jubeln, am Ende mussten sich die Blau-Weißen  aber mit einem 2:2-Remis begnügen.

Foto: Thorsten Lindekamp

Beim Derby in Praest konnten die Vrasselter zweimal über eine Führung jubeln, am Ende mussten sich die Blau-Weißen aber mit einem 2:2-Remis begnügen. Foto: Thorsten Lindekamp

Vrasselt.   Bezirksliga. Wegen des Schützenfests empfängt der SV Vrasselt bereits heute Abend um 20 Uhr den SC 1920 Oberhausen im Stadion Dreikönige.

Die Enttäuschung war unter der Woche noch groß. „Wir hätten das Derby letzte Woche schon gerne gewonnen, gerade auch weil wir eine gute erste Hälfte gespielt haben“, gibt Sascha Brouwer, Trainer des SV Vrasselt, unumwunden zu. „Wobei wir dann am Ende sogar noch froh sein mussten, dass wir den einen Punkt mitgenommen haben.“

An diesem Wochenende ist Schützenfest in Vrasselt. Daher wurde das Heimspiel gegen den SC 1920 Oberhausen auf heute Abend vorverlegt. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz im Stadion Dreikönige ist um 20 Uhr. „In den vergangenen Jahren haben wir die Spiele meistens auf Samstag vorgezogen, aber da ist die Problematik die gleiche wie am Sonntag, weil das Schützenfest dann schon begonnen hat. Von daher spielen wir dieses Mal schon freitags“, erklärt Brouwer.

Ansonsten befindet sich der Emmericher Südstaatenclub aktuell in turbulenten Zeiten. Denn immer wieder müssen die Verantwortlichen des SVV die Aufstellung neu zusammenbasteln. Verletzungen und Sperren sorgen dafür, dass sich eine Stammformation kaum herauskristallieren kann. So fehlt gegen Oberhausen Marcel Flietel, der gegen Praest die Ampelkarte vom Schiedsrichter gezeigt bekam. Tom Versteegen und Moritz Remke befinden sich auf einem Ausflug. Cem Altun und Jeremias Geurtsen sind beruflich verhindert. Hinter dem Einsatz von Benjamin van Niersen steht ein Fragezeichen. Der Routinier klagt über Beschwerden an der Achillessehne.

„Unter diesen Umständen wäre ich mit einem Punkt schon zufrieden“, sagt der SVV-Coach, der vor der Saison den SC 1920 als einen der Aufstiegsfavoriten auf dem Schirm hatte. Die Realität sieht anders aus. Die Oberhausener belegen aktuell Platz zwölf mit sieben Punkten. „Die Ergebnisse sind ziemlich wechselhaft“, meint der SVV-Trainer zum heutigen Gegner. „Aber sie verfügen über sehr gute Einzelspieler, die schon in höheren Ligen aufgelaufen sind.“

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