Fußball

Kreisliga A: Sieglos-Serie endet beim Franken-Debüt

Meriton Arifi erzielte praktisch mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich für den SV Rees.

Meriton Arifi erzielte praktisch mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich für den SV Rees.

Foto: Jens Uwe Wachterstorm / Funke Foto Services GmbH

Am Niederrhein.  Mit dem neuen Trainer Ulrich Franken besiegt der SV Rees die DJK Lowick II mit 2:1. Derby am Sonntag in Haldern gegen Westfalia Anholt.

Der SV Rees hat beim Debüt des neuen Trainers Ulrich Franken seine Serie von fünf sieglosen Spielen in Folge beenden können. Im Nachholspiel gegen die Zweitvertretung der DJK 97/30 Lowick siegten die Grün-Weißen knapp mit 2:1 (1:1). Kai Vennemann brachte die Gäste früh in Front (4.). Doch danach drückten die Hausherren auf das Tempo. Erst eine Einzelaktion von Meriton Arifi brachte in der 45. Minute den Ausgleich. „Der Ausgleichstreffer quasi mit dem Halbzeitpfiff war sehr wichtig für uns. Das hat uns Trainern es in der Pause auch einfacher gemacht“, meinte Franken.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Reeser das deutlich bessere Team und kamen durch Ali El-Abbas per Foulelfmeter zum hochverdienten 2:1 (63.). „Auf einem schwer bespielbaren Rasen waren wir meiner Meinung nach die spielerisch bessere Mannschaft. Zudem haben die Jungs eine super Moral gezeigt. Man hat gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so der Cheftrainer. Weiter geht es für Rees am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Suderwick. Der Aufsteiger liegt nur vier Zähler hinter den Reesern. Franken: „Ich bin überzeugt, dass wir die drei Punkte hier behalten werden. In der Mannschaft steckt so viel Potenzial.“

SV Haldern – Westfalia Anholt (So. 15 Uhr). Eigentlich sollte auch der SV Haldern bereits unter der Woche ran, doch das Spiel in Vardingholt wurde zum zweiten Mal abgesagt. Deshalb startet der Tabellenzweite mit einem Derby. Am Sonntag bekommen es die Mannen von Trainer Christian Böing mit Westfalia Anholt zu tun. Das Hinspiel konnten die Lindendörfler knapp mit 2:1 für sich entscheiden. „Ich gehe davon aus, dass es erneut ein sehr umkämpftes Match wird. Die Spiele gegen Anholt in den letzten Jahren waren immer sehr, sehr eng. Entweder hat eine Mannschaft mit einem Tor unterschied gewonnen, oder es gab ein Unentschieden“, erwartet Halderns Linenchef eine packende Begegnung.

Allerdings muss Böing einige Spieler ersetzen. So stehen neben den beiden Langzeitverletzen Steffen Syberg und Christoph Hegmann die Mittelfeldspieler Lukas Meurs und Sebastian Ostendorf verletzungsbedingt nicht zu Verfügung. Abwehrspieler Henrik Tenhagen privat verhindert. Ein Fragezeichen steht zudem hinter den Einsätzen von Zacchaeus Jastin und Robin Gissing. Ebenfalls nicht mit von der Partie ist Stammkeeper Nico Hakvoort, der aufgrund einer Fingerverletzung fehlt und von Ben Druschel ersetzt wird.

Anholts Trainer Thomas Driever sieht den Tabellenzweiten hingegen als klaren Favoriten an: „Haldern wird uns mit seinen schnellen Spielern alles abverlangen. Ich gehe davon aus, dass sie, anders als im Hinspiel, das Zepter in die Hand nehmen werden, da sie zu Hause spielen.“

Dennoch glaubt der Anholter Übungsleiter an eine Chance seiner Mannschaft. „Wir müssen 110 Prozent geben und die Einstellung muss bei allen Spielern stimmen. Dazu müssen wir unsere wenigen Chancen, die wir bekommen konsequent nutzen. Außerdem dürfen wir hinten nicht allzu viel zu lassen, denn vor allem Offensiv ist Haldern sehr gut besetzt“, so Driever.

HSC Berg – Fortuna Millingen (So. 15 Uhr). Als klarer Favorit dürfte auch Fortuna Millingen im Spiel beim HSC Berg in die Partie gehen. Während die Fortuna von der Spitze grüßt, rangieren die Hausherren mit gerade einmal drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. „Natürlich unterschätzen wir Dingden-Berg nicht. Aber ohne respektlos zu klingen, das ist ein Spiel, was wir gewinnen müssen. Ohne Wenn und Aber“, gibt Fortuna-Coach Rolf Sent die Zielvorrichtung aus. Dennoch geht der Millinger Übungsleiter „mit gemischten Gefühlen ins Spiel“: „Nach der langen Pause wissen wir nicht, wo wir stehen. Ich denke auch, dass die Anfangsphase in dem Spiel sehr schwer wird, da wir erst einmal unseren Rhythmus finden müssen. Außerdem wird Berg alles daran setzen, mit einem Sieg in die Restserie zu starten, um noch den Anschluss nach oben zu finden.“

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