Fußball

Praester Elf stellt sich im Nachholspiel von alleine auf

Die Praester hoffen, dass zumindest Angreifer Dennis Thyssen heute Abend mit dabei sein wird.

Die Praester hoffen, dass zumindest Angreifer Dennis Thyssen heute Abend mit dabei sein wird.

Foto: Kerstin Bögeholz

Praest.   Bezirksliga. Im heutigen Nachholspiel gegen BW Dingden müssen die Gastgeber auf zahlreiche Akteure verzichten. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

Vor hohen Hürden steht der RSV Praest. Innerhalb von zehn Tagen treffen die Schwarz Gelben auf drei Teams aus dem oberen Tabellendrittel: BW Dingden, TuB Bocholt und Sterkrade 06/07. Dementsprechend anspruchsvoll ist das Unterfangen für die Schützlinge von Trainer Roland Kock, weitere Punkte im Kampf um den Bezirksliga-Klassenerhalt zu sammeln.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich im Nachholspiel heute Abend ab 19.30 Uhr gegen BW Dingden die Anfangself quasi von alleine aufstellen wird. Mindestens acht Ausfälle werden die Schwarz-Gelben, die als Tabellen-13. nur ein Polster von drei Zählern auf den Relegationsplatz haben, kompensieren müssen.

Wegen der fünften gelben Karte kann Kapitän Justin Ising nicht auflaufen, Sven Dienberg ist weiterhin rotgesperrt. Nach wie vor verletzt sind Dennis Döring und Marvin Schwarz, Michal Szczepinski musste sich einer kleinen OP unterziehen und fällt daher ebenfalls aus. Studien- bzw. berufsbedingt stehen Leon Elders, Jonas Wilde und Kevis Doos nicht zur Verfügung. Kock hofft, dass zumindest Dennis Thyssen noch Grünes Licht geben kann, der eigentlich für einen Bereitschaftsdienst vorgesehen ist.

„Die personelle Situation macht die Aufgabe natürlich nicht einfacher. Nichtsdestotrotz werden die elf Spieler, die dann auf dem Platz stehen werden, alles versuchen“, meint Kock vor dem Match gegen den Tabellenvierten, bei dem es im Hinspiel eine 2:5-Niederlage gegeben hatte. „Die Dingdener werden sicherlich noch mal oben angreifen wollen“, geht Kock davon aus, dass der Gegner den Kampf um den Aufstieg noch längst nicht aufgegeben hat – auch wenn es in den letzten Wochen so schien, als sollte den Blau-Weißen nach einer überragenden Hinrunde ein wenig die Luft ausgehen. „Es ist keine schöne Phase, in der wir uns befinden. Aber auch das gehört dazu. Diese Erfahrung muss die Mannschaft nach den erfolgreichen anderthalb Jahren jetzt auch mal machen“, sagt BWD-Coach Dirk Juch, der im Übrigen mit seiner Mannschaft schon am Freitag eine weitere Begegnung beim SV Adler Osterfeld bestreitet. Weil Mittelfeldspieler Selcuk Özdas am Samstag heiratet, wurde die Partie vorgezogen.

Am vergangenen Sonntag gelang den Dingdenern durch einen 3:1-Sieg im Derby gegen den Hamminkelner SV eine erste Trendwende – die der RSV Praest aber heute sofort wieder stoppen möchte.

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