Fußball.Bezirksliga

RSV Praest: Verlieren verboten im Kellerduell

Kevin Doos (li.) ist einer der noch verbliebenen Offensivkräfte, die dem RSV morgen zur Verfügung stehen.

Foto: Lars Fröhlich

Kevin Doos (li.) ist einer der noch verbliebenen Offensivkräfte, die dem RSV morgen zur Verfügung stehen. Foto: Lars Fröhlich

Praest.   Der SC 1912 Buschhausen und der RSV Praest sind nicht wie erhofft in die aktuelle Saison gestartet. Die Gäste müssen weiter viel improvisieren.

Nach dem Bezirksliga-Derby am vergangenen Spieltag unterhielten sich die Praester Dennis Döring und Christoph Legeland auf dem Rasen noch einige Minuten mit dem Vrasselter Luca Pollmann. „Da trifft sich ja der Millinger Torwart-Stammtisch“, kommentierte RSV-Co-Trainer Ralf Knist angesichts der Tatsache, dass alle drei Keeper aus dem Reeser Stadtteil stammen. Döring, der in der Rückrunde der letzten Saison eine überragende Partie im Emmericher Lokalduell gezeigt hatte, musste am Sonntag aufgrund einer Knieverletzung passen. Für ihn stand erneut Daniel Vollmer im Gehäuse. „Er hat das auch gut gemacht“, attestierte der Schlussmann seinem jungen Torwartkollegen nach dem 2:2-Remis gegen den SV Vrasselt eine ordentliche Leistung.

Probleme im Sturm

Dennis Döring wird am Sonntag beim Spiel in Buschhausen in den Kader zurückkehren, allerdings fallen weiterhin etliche Akteure bei den Schwarz-Gelben aus. So wird sehr wahrscheinlich Dennis Thyssen beruflich bedingt passen müssen. Zudem stehen quasi alle möglichen Alternativen für die zentrale Stürmerposition nicht zur Verfügung. So fehlen nach wie vor Patrick Gottschling, Sven Dienberg, Michal Szczepinski und Marcel Heiliger. „Momentan ist da wirklich bei uns der Wurm drin. Wir müssen mal schauen, wie wir das jetzt wieder verschieben“, ist RSV-Trainer Roland Kock noch auf der Suche nach einer Lösung.

In der Defensive will es am Sonntag Marvin Schwarz wieder versuchen. Ob es auch für Ron Janssen in Buschhausen schon reicht, ist dagegen noch sehr fraglich.

Trotz aller personellen Probleme will Kock beim Tabellennachbarn auf keinen Fall verlieren. „Der Punkt gegen Vrasselt war wichtig für die Moral, wir müssen jetzt an die gute Leistung der zweiten Hälfte anknüpfen“, fordert der RSV-Coach, dessen Mannschaft mit vier Zählern auf dem drittletzten Platz steht.

Der Aufsteiger aus Buschhausen hat einen Zähler mehr auf dem Konto und belegt momentan den Relegationsplatz. „So schlecht waren die Ergebnisse der Buschhausener bisher aber nicht“, erwartet Roland Kock auch auf dem Kunstrasen im Oberhausener Stadtteil morgen ab 15 Uhr eine richtig hohe Hürde für seine Elf.

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