Fußball

SV Haldern gegen RSV Praest ist Abstiegskampf pur

Szene aus dem Hinspiel.

Foto: Konrad Flintrop

Szene aus dem Hinspiel. Foto: Konrad Flintrop

Haldern/Praest.   Der Tabellenletzte SV Haldern empfängt am Mittwochabend im Lindenstadion den RSV Praest zum Nachholspiel. Beide Trainer mit klaren Vorgaben.

Die Vorzeichen stehen dieses Mal nicht schlecht. In jedem Fall wird im Vorfeld alles dafür getan, dass die Bezirksliga-Nachholpartie des SV Haldern gegen den RSV Praest heute Abend (19.30 Uhr) im Lindenstadion ausgetragen werden kann. „Der Platz wird nochmal geschleppt und gewalzt, so dass wir spielen können“, ist auch HSV-Trainer Holger Pistel sehr optimistisch.

Wie optimistisch die Gastgeber im Kampf um den Klassenerhalt noch sind, steht freilich auf einem anderen Blatt. Nachdem am Sonntag die Partie beim Mitkonkurrenten SV Krechting verloren wurde, sei die Stimmung unmittelbar nach dem Schlusspfiff niedergeschlagen gewesen, gibt Pistel zu. Aber schon beim Training am Montag habe sich die allgemeine Gemütslage normalisiert. „Es ist gut, dass wir nun schon am Mittwoch die Chane haben, die verlorenen Punkte von Sonntag wiederzuholen“, meint der Trainer des Tabellenletzten. „Natürlich wissen die Jungs auch, dass es langsam mal Zeit wird, endlich wieder eine Begegnung zu gewinnen.“

Kock warnt vor gefährlichen Kontern

Pistels Pendant auf Seiten der Praester, Roland Kock, ist gewarnt und hat sein Team entsprechend auf die wichtige Partie eingestimmt. „Das wird für uns nicht einfach in Haldern, das haben auch schon andere dort gemerkt“, so der RSV-Übungsleiter. „Meiner Meinung nach verfügt Haldern über das gleiche Niveau wie alle anderen Mannschaften da unten im Tabellenkeller – und da gehören wir auch zu.“

Die Praester haben aktuell 21 Punkte auf dem Konto und damit genau so viele wie der SV Krechting, der aufgrund der schlechteren Tordifferenz den Relegationsplatz einnimmt. Allerdings hat das Team aus dem Emmericher Süden vier Partien weniger ausgetragen. „Die Nachholpartien kann man aber nicht als Siege einplanen, so darf man nicht rechnen“, mahnt Kock, der auch nicht glaubt, dass für die Halderner (13 Punkte aus 19 Spielen) heute so etwas wie die letzte Chance kommt.

Die beiden Trainer gehen mit klaren Vorgaben in die Partie. Pistel will, dass seine Elf aus einer gesicherten Defensive heraus operiert. „Wir müssen endlich mal die Null hinten halten. Vorne sind wir immer für ein Tor gut“, sagt er. Kock sieht dann auch eine Gefahr im gefährlichen Umschaltspiel der Gastgeber. Umso mehr sei es wichtig, dass die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen stimmen und der Ball nicht leichtfertig in der Vorwärtsbewegung verloren wird.

Bei den Gästen fehlen arbeitsbedingt Benjamin Jesche und Kevin Doos. Alexander Vos muss wegen Krankheit passen. Marcel Heiliger und Dennis Döring sind weiterhin verletzt. Wieder ins Training eingestiegen ist Michael Schulz. Ein Einsatz von Beginn könnte eventuell aber noch zu früh kommen.

Pistel muss auf Franz Schöttler verzichten, der wegen der fünften Gelben Karte gesperrt ist. Lukas Zitter fehlt verletzt. Christopher Ostendorf steht wegen Leistenproblemen aller Voraussicht nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Matthias Bauhaus entscheidet sich kurzfristig,

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik