Fußball

SV Rees fokussiert sich auf das eigene Offensivspiel

Der SV Rees spielt gegen Borussia Bocholt.

Foto: Thorsten Lindekamp

Der SV Rees spielt gegen Borussia Bocholt. Foto: Thorsten Lindekamp

Am Niederrhein.   SV Rees geht als Favorit in die Auswärtsaufgabe bei Borussia Bocholt. Fortuna Millingen erwartet die Wundertüte VfL Rhede II

Nach der ungewöhnlich langen Spielpause von 18 Tagen steht für den SV Rees am Sonntag (15 Uhr) wieder ein Meisterschaftsspiel in der Kreisliga A an. Die Mannschaft von Bernd Franken tritt dann bei Borussia Bocholt an. Vom Papier her eine klare Geschichte. Die Borussen stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Das sie so weit unten sind, ist für mich eine Überraschung, da sie eigentlich über gute Fußballer in ihren Reihen verfügen“, meint Franken. „Da darf sich keiner vom Tabellenplatz täuschen lassen, wir müssen auf der Hut sein, um drei Punkte zu holen.“

Die Reeser wollen in Bocholt voll auf Sieg spielen, damit sie den Kontakt zu den Aufstiegsrängen nicht komplett verlieren. „Die Mannschaften da oben nehmen sich noch gegenseitig die Punkte ab, da kann noch viel passieren“, ist sich Franken sicher, der aber mehr auf sein eigenes Team schaut. „Wir müssen wieder selbst zu unserem Spiel finden, insbesondere nach vorne.

Cvetkovikj überzeugt im Training

Da steht dann natürlich auch Topstürmer Marko Cvetkovikj im Fokus, der nach Verletzung nur schwer in die Saison gekommen ist. „Bei Marko war es – und ich betone war es – sicherlich eine Frage der Fitness. Aber er war jetzt 14 Tage im Urlaub in Mazedonien und ich hoffe, das hat ihm gut getan. Am Dienstag im Training hat er dann auch wieder einen richtig guten Eindruck hinterlassen“, so Franken, der in der langen Spielpause im Übrigen ein kleinen Testkick beim Weseler SV vereinbart hatte. Gegen den C-Ligisten setzen sich die Reeser mit 8:0 durch. „Auch da war es wieder so, dass wir eigentlich höher hätten gewinnen müssen“, meinte Franken.


Fortuna Millingen – VfL Rhede II (So. 15 Uhr)
Für Rolf Sent ist der Gegner eine echte Wundertüte. „Die Mannschaft ist wirklich sehr schwer einzuschätzen“, meint der Trainer der Fortuna. „Wichtig wird sein, dass wir unser eigenes Spiel durchdrücken müssen.“ Genau dies habe am vergangenen Sonntag in der ersten Hälfte gegen den SV Spellen nicht geklappt. „Wenn wir uns Torchancen herausspielen, müssen wir dann auch zielorientiert bis zum Ende sein“, fordert Sent eine gradlinige Spielweise mit konsequentem Abschluss.

Auch wenn die Rheder Reserve auf dem drittletzten Tabellenplatz steht, ist die Partie für Sent kein Selbstläufer. Bei Millingen werden weiterhin Rene Hollands und Tom Drews fehlen.


SV Brünen – Westfalia Anholt (So. 15 Uhr)
Gegen den direkten Tabellennachbarn müssen die Westfalen am Sonntag antreten, wobei die Hausherren schon vier Punkte mehr auf dem Konto haben. Deutlich besser werden muss bei den Anholtern die Torquote. So ließen die Schützlinge von Thomas Driever in der letzten Partie gegen GW Lankern wieder etliche hochkarätige Gelegenheiten ungenützt liegen.

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