Stadtsportverband Isselburg

Theo Nieland bleibt doch SSV-Vorsitzender in Isselburg

Theo Nieland führt ein weiteres Jahr den Isselburger Stadtsportverband.

Theo Nieland führt ein weiteres Jahr den Isselburger Stadtsportverband.

Foto: Jens Uwe Wachter-storm / Funke Foto Services GmbH

Isselburg.  Weil sich auf der Jahreshauptversammlung erneut kein Nachfolger finden ließ, hängt der 67-Jährige ein weiteres Jahr an der Spitze dran.

Theo Nieland wird nun doch den Isselburger Stadtsportverband für ein weiteres Jahr führen. Der 67-Jährige hatte eigentlich zum wiederholten Mal angekündigt, nicht mehr für diesen Posten kandidieren zu wollen, entschloss sich jetzt aber mangels Alternativen, seine Tätigkeit abermals fortzusetzen.

Die Mitglieder votierten auf der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Langenhorst dann auch einstimmig für Nieland. „Ich hatte auf einen Nachfolger gehofft, die Vereine engagieren sich aber eher in ihrem direkten Umfeld“, hat der Vorsitzende festgestellt, der von vielen Seiten gebeten wurde, diesen Posten weiter zu bekleiden.

Position des Sportwarts ist vakant

Neben Nieland wurde auch der stellvertretende Vorsitzende Andreas Schenk bestätigt. Für den Posten des Sportwartes gab es keinen neuen Kandidaten, so dass dieses Amt erst einmal vakant ist. Die Aufgabe eines Sportwartes sei durchaus zu schultern, er unterstütze den Vorstand vor allem bei organisatorischen Dingen, erklärt Nieland. Sollte sich in den nächsten Monaten doch noch jemand bereit erklären, diesen Posten zu übernehmen, könnte das auch erst einmal kommissarisch geschehen. Des Weiteren zum Vorstand gehören Andreas Klein (Geschäftsführer), Alicia Grube (Kassenwartin) und Frank Hakvoort (Beisitzer).

Nieland konstatierte, dass das vergangene Jahr sehr intensiv gewesen sei. Er dankte vor allem dem VfL Anholt, der den Mehrgenerationen-Bewegungspark im Anholter Stadtbruch auf den Weg gebracht und mit großem persönlichem Engagement auch umgesetzt habe.

Tropfsteinhöhle am Stromberg

Ein großes Problem sei der Zustand der Sporthalle am Stromberg, kritisiert der Vorsitzende des Stadtsportverbandes. Hier werde inzwischen schon von einer Tropfsteinhöhle gesprochen, weil es an regnerischen Tagen von der Decke tropfe.

Ein Thema auf der Versammlung war zudem der defekte Brunnen im Isselstadion. SuS Isselburg hatte daher seine Spielflächen mit städtischem Wasser versorgt, was eine hohe Rechnung an den Sportverein zur Folge hatte. „Genau bei solchen Problemen sollen sich die Vereine an den Stadtsportverband wenden“, rät Nieland. Für die Pflege der Sportanlagen seien die Vereine zuständig, für die technische Erhaltung aber die Stadt. Ein Telefonat des SuS mit dem SSV hätte die Kosten für den Sportverein vermieden.

„Run up“ ist abgesagt

Aufgrund des Corona-Virus ist inzwischen auch in Isselburg der komplette Spiel- und Trainingsbetrieb erst einmal eingestellt. Zudem hat der Vorstand des Stadtsportverbandes beschlossen, den traditionellen „Run up“, der am 26. April hätte stattfinden sollen, abzusagen. „Er wird in diesem Jahr auch nicht mehr nachgeholt“, sagt Nieland.

Der SSV-Vorsitzende will in der neuen Saison auch weiter als Fußball-Schiedsrichter aktiv sein. „Das möchte ich machen, solange mich die Füße tragen“, unterstreicht der 67-Jährige, der immer noch pro Jahr auf 60 bis 70 Spiele an der Pfeife kommt – und auf den Plätzen vor allem für seinen ausgleichenden Charakter geschätzt wird.

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