Frauenfußball

Weiterhin eine starke Rückrundenbilanz des SV Rees

Mannschaftsführerin Kira Lamers (re.) war an den ersten drei Reeser Toren in Barlo beteiligt.

Foto: Thorsten Lindekamp

Mannschaftsführerin Kira Lamers (re.) war an den ersten drei Reeser Toren in Barlo beteiligt.

Am Niederrhein.   Grün-Weiße gewinnen das Landesliga-Spiel bei der DJK Barlo mit 4:2. Abstiegsgefährdeter SV Haldern verliert unglücklich mit 0:1 beim Linner SV.

Landesligist SV Rees konnte mit einem 4:2 (3:1) bei der DJK Barlo die starke Rückrundenbilanz ausbauen und untermauerte durch den Sieg Platz sechs. Dabei hatte Coach Uwe Landman im Vorfeld einen erheblichen Nackenschlag hinnehmen müssen, denn das in den letzten Wochen erfolgreiche Sturmduo Verena Peters und Desiree Nolde musste verletzungsbedingt passen.

Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nachdem zunächst die Heimelf zwei gute Chancen nicht nutzen konnte (5., 7.) war es Katharina Ploenes, die nach Zuspiel von Kira Lamers den Ball im zweiten Anlauf zum 1:0 über die Linie beförderte (9.). Dies gab dem Reeser Spiel Sicherheit und nach Vorlage von Lamers erhöhte Sarina Roszykiewicz nach einer guten halben Stunde auf 2:0. Acht Minuten später entschied der Unparteiische auf Strafstoß für die Gastgeberinnen und Barlo kam auf 1:2 heran. Lisa Merling lupfte dann den Ball über die Barloer Abwehr und Kira Lamers stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her (42.).

Nach dem Wechsel ergaben sich für beide Teams weitere Großchancen. In der Schlussphase erhöhte die Heimelf den Druck und stellte auf Dreier-Abwehrkette um. Diese Maßnahme hatte auch Erfolg, denn Barlo erzielte in der 88. Minute das 2:3. Die Grün-Weißen antworteten aber erneut prompt und markierten durch Juliane Nieder im Gegenzug das 4:2 (89.).

„Unser Spiel war sehr zerfahren. Aufgrund der personellen Änderungen muss man aber sicherlich auch ein paar Abstriche machen“, sagte SVR-Trainer Uwe Landman.

Der SV Haldern verpasste im Landesliga-Spiel beim Linner SV das erhoffte Erfolgserlebnis und bleibt nach der 0:1 (0:0)-Niederlage Tabellenvorletzter. Ausgetragen wurde die Partie trotz bestem Wetter auf Asche. „Aus welchen Gründen auch immer“, ärgerte sich der Halderner Trainer Ulrich Lam-mers, der mehrere Spielerinnen ersetzen musste, unter anderem fehlten die Stürmerinnen Bergisa Heide und Alexandra Venhuis.

Desiree Janßen hatte in der ersten Hälfte gleich dreimal die Möglichkeit, die Rot-Weißen in Führung zu bringen, vergab jedoch alle Chancen. Der entscheidende Gegentreffer fiel dann nach einer Stunde, als ein langer Ball auf der Asche aufsprang und über die Halderner Abwehr bei einer Spielerin des Gastgebers landete, die zum 1:0 verwandelte. Kurz vor Schluss hatte Anne Kurzweil die große Chance zum 1:1, traf den Ball aber nicht richtig. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben, das war eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel“, meinte Lammers.

Nur noch eine Frage der Zeit ist der Titelgewinn für die Emmericher Eintracht in Bezirksliga. Schon am kommenden Sonntag könnte es soweit sein, wenn Verfolger DJK Hommersum-Hassum erneut patzt und die Emmericherinnen ihre Partie gegen den SV Spellen gewinnen.

In der Begegnung beim SV Walbeck II kam der Spitzenreiter zu einem knappen 1:0 (1:0)-Erfolg. „Der Gegner hat uns alles abverlangt, war gut eingestellt und konnte das Tempo bis zum Schluss mitgehen. Das war ein gutes Spiel“, stellte Eintracht-Coach Chris Hempel fest, dessen Team am Ende dann aber doch den unter dem Strich verdienten Sieg einfuhr.

Das Tor des Tages erzielte Kapitänin Romana van Oostveen, die in Minute 37 einen Freistoß aus fast 25 Metern sehenswert exakt in den Winkel versenkte.

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